Diese Woche wurde bestimmt von der nächsten Runde Kinderbetreuungshomeoffice, viel zu viel Arbeit, die Ankündigung von große Veränderungen im Büro, gelegentlichen dunklen Gedanken und Gefühle (langsam reicht es) und dem ersten Schnee der Saison.
Gesehen
Mit dem großen Kind "Vaiana" angeschaut. Für einen Disneyfilm eher mau, bis auf ein paar Ohrwürmer bleibt hinterher nichts in Erinnerung.
Gelesen
Eigentlich hätte ich mal wieder Bock auf regelmäßigen Qualitätsjournalismus aus deutschen Landen. (Am liebsten günstig, links der Mitte und ausschließlich online. Was lest ihr denn so?) Die SZ steht mittlerweile bei 3,60€ die Ausgabe, der Spiegel bei 5,50€. Das ist gar nicht mal so wenig. Und auch bei Spiegel+ ist man bei 20€ Quatloos dabei, ich habe trotzdem mal einen Probemonat angefangen. So habe ich in dieser Woche mit Interesse das Interview zur Entstehung und Verbreitung des Ibiza-Videos gelesen. Ähnlich aufschlussreich war das Gespräch mit Yan Xuetong, Politikberater von Maos Gnaden. Dort ging mir allerdings gleich die Hutschnur hoch, bei den ganzen an den Haaren herbei gezogenen Gleichsetzungen: Angeblich ist die Zensur von Weibo auch nichts anderes als die Accountlöschung von Trump bei Twitter und das Verhältnis von Taiwan zu Festlandschina ist in etwa das von Nordirland zum Vereinigten Königreich. Und dann kommt her X. noch mit dem Brüllerargument daher, daß andere Staaten keine Ansprüche auf die Inseln im Südchinesischen Meer hätten, da diese (Staaten) vor dem 2.WK ja noch gar nicht existiert hätten. Mit der chinesischen Großmacht werden wir noch viel Spaß haben. V.a. wenn deren Topexperten solche Dinge sagen wie: "Außerdem unterscheidet sich unser politisches System so sehr von dem anderer Länder, dass die Leute sagen, »Hey, Moment, könnte doch sein, dass euer System nur vorübergehend erfolgreich ist. Wollen wir wirklich darauf setzen?« Sie zögern also noch. Soll die Welt an China glauben, muss das Land kontinuierlich dauerhafte Erfolge erzielen."
Gespielt
So langsam bin ich mit Polytopia durch. Eigentlich sollte ich eine Rezension schreiben und mich dem nächsten Spiel widmen, aber.... In dieser Woche gab es zumindest noch einmal einen neuen Rekord (131,198 Punkten mit Vengir).
Gehört
Die liebe Abigail empfahl Jon Batiste. Die Werke des Herren wurde für sehr gut befunden und kamen gleich auf meine Jazz-Playliste bei Spotify.



