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Sonntag, Januar 07, 2018

„Star Trek Discovery“: Gar nicht mal so gut

Im November legte Star Trek Discovery nach der ersten, halben Staffel eine Pause ein. Das Schiff samt Besatzung trieb orientierungslos in einem unbekannten Sonnensystem und ich muß sagen, ich konnte dies nach dem Schauen der ersten Folgen von Discovery emotional gut nachvollziehen.

Warum? Dazu muß ich ausholen. Also holt Euch lieber schnell eine Tasse Raktajino. Eine Rezension sagt oftmals genauso viel über den Rezensenten aus, wie über den Rezensionsgegenstand. Das ist hier nicht anders. Was waren meine Erwartungen an Discovery an denen sich die arme Fernsehserie hat messen müssen? Diese lassen sich bei mir auf zwei Ebenen reduzieren: Ich wollte (a) gutes, modernes Fernsehen und (b) Star Trek. Soviel vorab: Bezüglicher beider Aspekte bin ich momentan noch nicht glücklich geworden.

Star Trek war für mich immer eine inspirierende, positive Sicht der Zukunft. Ja, es gab immer Kriege und gewalttätige Auseinandersetzungen, letztendlich standen aber immer die Personen und ihre persönlichen Konflikte und Entwicklungen im Vordergrund. Es gab nie das „absolute Böse“. Sondern Außerirdische, die aus kulturellen, persönlichen oder politischen Zwängen einfach anders handelten als die Menschen in der Föderation. Discovery hat diese Aspekte zwar auch schon angekratzt, setzt für meinen Geschmack aber noch viel zu sehr Action. Bis jetzt gab es keine Folge, die ohne Gewalt und/oder Phaserfeuer auskommt. Dabei liegt in den leisen Tönen eigentlich die Stärke des Franchises. (Zuletzt sah ich die Enterprise „Breaking the ice“, welche mich daran erinnerte, warum ich die Serien eigentlich so liebe) Auch finde ich es momentan sehr ermüdend, daß jede einzelne Folge der Weiterentwicklung der übergeordneten Handlung dient. Mir fehlen Episoden, die für sich stehen und aus sich heraus einfach wirken und funktionieren. Ganz ehrlich, wenn man nicht hier und da die - meist doch sehr liebevollen - Rückbezüge auf den Star Trek Canon hätte, könnte es auch ein Remake von „Battlestar Galactica“ sein. Nichts gegen das BSG, aber es ist halt kein Star Trek. Natürlich erfüllen auch nicht alle „alten“ Star Trek Folgen und Filme diese Ideale - man brauch sich ja nur die letzten TNG-Kinofilme anschauen (oder lieber nicht). Und natürlich muß man bei Discovery auch den gewählten Zeithorizont beachten: Die Serie zu Zeiten des jungen Kirk, als die oberste Direktive weniger wichtig war, die Kapitäne freier entscheiden konnten. Hierzu kommt die Kriegssituation. Trotzdem gefällt mir der Grundtenor momentan nicht. Auf diesem Schiff scheint alles möglich. Der Tod von Shuttlepiloten, die als Kollateralschäden hingenommen werden; ein Captain, der ständig nach neuen Waffensysteme geifert; Klingonen, die man, um so noch ein bißchen gruseliger zu machen, mal eben zu Menschenfressern mutieren läßt.

Das bringt mich zur zweiten Dimension meiner Bewertung: Hat sich das Redesign gelohnt? Half es, eine modere, gute Fernsehserie zu erschaffen? Auch hier bin ich noch nicht überzeugt. Modernes (aber eher durchschnittliches) CGI und lens-flares haben die Serie erzählerisch noch nicht auf eine neue Ebene gehoben, wie es mit DS9 und den späteren TNG-Staffeln war. Die Klingonen sind für mich weiterhin v.a. ein Ärgernis: Eindimensional, nuschelnd, nicht nachvollziehbar und jetzt auch noch Menschenfresser. (Ja, dies ärgert mich so, daß ich es zweimal erwähnen muß!) Während der Chefingenieur endlich etwas mehr Kontur gewinnt und nicht mehr wie der intergalaktische Zwilling von Guido Cantz wirkt, bleibt die Figur der Tilly überzeichnet und nervig. Überzeichnung ist ein gutes Schlagwort. Einige der Szenen in Folge vier wirkten derart plakativ und effekthascherisch, daß bei mir Fremdschämen einsetzen. Dies gilt vor allem für die Hilferufe und die Rettung der Bergbaukolonie. Auch das Schulterklopfen der Besatzung der Discovery nach gelungener Operation wirkte wie eine Parodie. Das ist einfach kein gutes, modernes Fernsehen oder Storytelling. Auch die Figur der Michael bleibt momentan noch eindimensional. Zudem verliert sich Discovery hier und da  noch in mittelmäßigen Ideen und billigen Effekten. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die mich stören: die Feierszene in „Magic to Make the Sanest Man go Mad“ die wirkt, als ob sie aus einem Collegefilm genommen wurde oder der absurde Spezialeffekt, der zeigen sollten, wie Cmd. Saro „wirklich schnell“ läuft.


Trotzdem: Man muß die Kirche im Dorf lassen. Bisher gab es zweimal große „Schaffenspausen“ im Star Trek-Universum. Bei beiden (vor dem 1. Kinofilm und vor TNG) gab es ein großes Redesign, daß in der ersten Zeit ebenfalls nicht ganz überzeugen konnte. Also lassen wir den Machen etwas Zeit, sich zu finden und auf die Stärken des Franchises zu besinnen. Es gibt noch viel Luft nach oben! Bis dahin freue ich mich trotzdem jeden Montag mit Freunden eine neue Episode sehen zu können und bin schon ganz gespannt (Spoiler!), wie es mit Ash Tylor weitergeht. Ist er „lediglich“ ein umgedrehter, klingonischer Agent oder sogar der chirurgisch veränderte Voq?

Samstag, Oktober 17, 2020

Star Trek: Discovery - Staffel 3 = Auwei?

Star Trek: Discovery war ja schon mehrfach Thema hier und obwohl mir einzelne Elemente der ersten zwei Seasons gefielen (Mirror Universe in der ersten Staffel) oder sogar Begeisterungsstürme bei mir entfachten (Spock! Pike!! Number One!!! in Staffel 2) hat es "Disco" bisher nicht in die Top 4 meiner liebster Star Trek Serien geschafft.

Da mich auch Picard nicht wirklich vom Sessel gerissen hatte, dachte ich schon, ich bin jetzt vielleicht in dem Alter angelangt, wo man allem Neuen mit Verbitterung begegnet und auch sonst die Freude an allem Schöne und dem Leben an sich verliert. ;)

Aber nein, die erste Staffel der neuen Serie Star Trek: Lower Decks brachte mein Fanherz zum freudigen Hüpfen. (Ein Umstand, den ich sicherlich noch an anderer Stelle thematisieren werde.) 

Und so machte ich mir große Hoffnung, daß durch die erste Folge der dritten Staffel von Discovery vielleicht auch der Funke zu mir überspringen würde. (So waren etwa die geschätzten Herren Merlin & Kowski Disco bisher aufgeschlossener gegenüber als ich.)  Die Chancen auf einer Meinungsänderung meinerseits  standen dafür gut, denn jetzt wo sich Burnham und Co. sich weit entfernt von Heimat und dem eigenen Jahrhundert befanden, mußten sich die Showrunner auch nicht mehr so extrem mit dem Star Trek Kanon herumschlagen, der für diese anscheinend immer mehr Last als Arsenal für neue, tolle Geschichte war. Die Landschaft ist also quasi geebnet, die Möglichkeit da neue Erzählgebäude zu errichten.

(Spoiler!) Die Erzählung der neuen Staffel setzt auch sofort da ein, wo wir die DISCO-Crew zuletzt verlassen hatten. Burnham fällt mehr durch ein Wurmloch als sie durchfliegt, kollidiert mit einem fremden Raumschiff und stürzt auf einem Planeten ab, nicht ohne das andere Raumschiff mit "abzuschießen". Book, der fremde Raumschiffpilot und sie begeben sich auf der Suche nach dem nun dringen benötigten Dilithium, um sein Fluggerät zu reparieren...

Ich würde gerne vor Freude in die Hände klatschen, aber dieser Staffelbeginn war sehr mau. Ich wäre schon erfreut, wenn mein einziger Kritikpunkt die weiterhin "seltsame" Optik der Serie wäre. (Diesmal hat man das Erscheinungsbild der Andorianer verhunzt.) Viel schlimmer finde ich, daß die Drehbuchautoren weiterhin nicht in der Lage sind, dem Hauptcharakter Burnham irgendwie Leben einzuhauchen. Das ist echt eine Leistung das bei einer Schauspielerin dieses Kalibers hinzubekommen. Die Hintergrundgeschichte der vulkanische Erziehung führt einfach nur dazu, daß fast jede Regung der Figur zu hölzern, zu ernst, zu aufgesetzt wirkt. Hätte man aus dem Charakter eine "richtige" Vulkanierin gemacht, wäre meine emotionale Distanz zu Figur vielleicht nicht ganz so groß. So finde ich so irreal, daß ich nicht mal glaube, daß sie z.B. irgendwann mal auf Klo muß. Das Fehlen des Rests der Crew macht die Sache noch schlimmer. 

Worüber habe ich mich noch geärgert? Zum Beispiel über exzessive, sinnlose Ballerei bei dem 20 Söldner nicht in der Lage sind die beiden Helden auszuschalten. Könnte ich das noch als Tribut an die Fernsehgewohnheiten der Gegenwart akzeptieren, fand ich den zusätzlichen, triefenden Sternenflottenpathos fast unerträglich. 

Gefallen hat mir allerdings der Charakter des Book, die Idee des Umweltschutzes und die der Sternenflotte als Bewahrerin von Werten in der Galaxie und natürlich Andorianer und Morns Verwandtschaft. 

Natürlich werde ich Discovery weiterschauen. Erstens weil die Qualität bei der Serie bisher ein einziges auf und ab ist und weil ich natürlich wissen möchte, wie es mit dem Star Trek Universum weitergeht. Wenn Discovery allerdings keine Star Trek Serie wäre, wäre ich nach dieser Episode ausgestiegen. Es war alles zu hölzern, zu pathetisch, zu gediegen und allgemein hat man das Gefühl, daß sich die Serie einfach selbst viel zu ernst nimmt. 

Aber das ist meine Meinung über die ich sehr gerne diskutiere. Hier in den Kommentaren oder auf Twitter.

Mittwoch, November 25, 2020

23.11.2020: Wordpress- und Hostingproblemen, Star Trek: Discovery, Yea & nay

Geärgert

Die Woche begann, wie eine Woche nicht beginnen sollte. Schon am frühen Morgen bekam ich die Nachricht, daß eine Webseite, die ich ehrenamtlich betreue, nicht mehr erreichbar ist.

Die Fehlermeldung war allerdings mal etwas Neues: "Too many redirects". Irgendeine Änderung beim Hoster oder in Wordpress oder einem Wordpressplugin führte dazu, daß das Weiterleitungskonstrukt, welches seit zwei Jahren problemlos funktionierte, plötzlich ausgehebelt wurde: SSL-Domain in Hosterpaket A leitete auf Wordpressinstallation in Hosterpaket B weiter. In der Wordpressinstallation war die Domain von Hostingpaket A hinterlegt.

Diese Konfiguration hatte sich bewährt und so verbrauchte ich jede freie Minute des Tages (und darüber hinaus), um dieses Setup wieder zum Laufen zu bekommen. Erfolglos. 

Nach viel zu vielen verpulverten Stunden (ich nehme an, es waren bestimmt 4 oder 5), beschloß ich mit der Domain von Hosterpaket A in Hosterpaket B umzuziehen. Der Vorgang kostet mich 10min und 20€. Wenn ich das früher gewußt hätte, wäre ich am Montagabend mit weniger Wut ins Bett gegangen.

Gesehen

Zur Erheiterung am Abend noch fix Folge 6 der 3. Staffel von Discovery geschaut (Achtung, Spoiler!).

Daumen hoch für...

  • das Setdesign auf dem Planeten, der dem Abwracken alter Raumschiffe dient,
  • den Fanservice (Cobraheadphaser, Cardassianer in der Sternenflotte und Andorianer)
  • endlich mal wieder mehr Screentime für Philippa Georgiou
  • Books Raumschiff (und natürlich Book himself)
  • den Umbau der Discovery (incl. "A" hinter der Registrierungsnummer, obwohl es verwundert, daß sie Sternenflotte den Namen und die Nummer so lange Zeit nicht mehr vergeben hat, zudem gibt es ein Kontinuitätsproblem mit den Short Treks)
Daumen runter für...
  • die in jeder Folge vorkommenden, fliegenden Dronen (Wirklich? In riesigen fliegenden Brotkästen liegt die Zukunft)
  • die weiterhin total unpassende Charakterdarstellung von Michael (P.S. Heißt die Serie Discovery oder Burnham?)
  • den extrem konstruiert wirkende Konflikt zwischen Saru und Michael

Gelernt

"Yea" und "Nay" kannte ich aus Abstimmungen, aber nicht die eigentliche Bedeutung dahinter:

While Modern English has a two-form system of yes and no for affirmatives and negatives, earlier forms of English had a four-form system, comprising the words yea, nay, yes, and no. Yes contradicts a negatively formulated question, No affirms it; Yea affirms a positively formulated question, Nay contradicts it.

Will they not go? — Yes, they will.
Will they not go? — No, they will not.
Will they go? — Yea, they will.
Will they go? — Nay, they will not.

Quelle: Wiki.




Freitag, November 13, 2020

13.11.2020 - Discgolf, Bo Bendixen & Discovery

Gespielt
Heute meine bisher schlechteste Discgolfrunde beendet und dabei beinahe noch einen Opa mit einer Scheibe am Kopf getroffen. Spaß ist was anderes.Wenigstens die Gesellschaft hat gestimmt.

Eingekauft
Bei unserem letzten Besuch im Naturkundemuseum in Berlin im Sommer hatten wir vier tolle Becher von Bo Bendixen erstanden. Da diese inzwischen heiß geliebt werden, haben wir vier weitere im Onlineshop bestellt. Ich liebe das Design und umweltfreundlich, da größtenteils aus Bambus und Mais, sind die Dinger auch noch.


Ausprobiert
Das Bild oben habe ich mit der kostenlose Version der iOS-App Photoroom "freigestellt". Scheint ganz vernünftig zu funktionieren. Ich werde das mal weiter beobachten. V.a. für meine Legoseite könnte das ganz nützlich sein.

Angeschaut
Die Folge 5 der 3. Staffel von Discovery war dann mal wieder sehr mittelmäßig: Konflikte und Spannung war an den Haaren herbeigezogene und SuperMichael mußte mal wieder den Tag retten, obwohl sich andere Charaktere viel mehr angeboten hätten. Selbst der gute Saru geht mir mittlerweile manchmal auf den Keks. Die spannenden Figuren sind in der Serie eigentlich ganz andere. Nach drei Staffeln wird es Zeit ihnen mal ein bißchen mehr Raum zu geben. 
Zudem beschleicht mich auch etwas das Gefühl, daß der Zeitsprung von Staffel 2 auf 3 doch etwas zu groß war. Ich würde mir auch nicht gleich von einer Crew helfen lassen, die ihren Dienst vor 1000 Jahren antrat. 
Ach, Discovery, es ist schon schwierig mit uns beiden.

Mittwoch, Oktober 23, 2024

Woche 42/2024 - Rente, Duschgedanken, Star Trek Discovery und Archive.org

Ich hörte einen längeren Beitrag über die Geschichte der Rente in Deutschland, und da kam mir der Gedanke, ob die Gesellschaft irgendwann wieder in die Position kommen wird, dass man Kinder aus dem puren Gedanken der Existenzsicherung im Alter in die Welt setzt, wie es vor vielleicht 150 Jahren der Fall war, oder ob die rein "materiellen Investitionen" in die nächste Generation so groß sind, dass sich Fortpflanzung aus ökonomischen Gründen nicht mehr "lohnt".

Gelesen

Auch Roland beschäftigt sich zuletzt in seinem Blog mit hypothetischen Szenarien, die er sehr treffend als Duschgedanken betitelt. Ein Beitrag, der mir sehr gefallen hat, war der, der sich um das Reboot von literarischen Stoffen dreht. (Ich bin übrigens dafür!)

Gesehen

Es hat lange gedauert, aber ich habe mich durch die letzte Staffel von Star Trek: Discovery gequält. Ich schrieb u.a. schon hier darüber und hier und hier. Es ist einfach nicht meine Tasse Tee. Wer bisher mit der Serie nicht warm wurde, wird auch auf der Zielgeraden kein Fan davon werden. Zum Speien finde ich allerdings das Bemühen von "konservativen" Kreisen, die Serie und ihre Macher zu verunglimpfen. Den Ansatz der größtmöglichen Diversität bemängelte ich nie, ich war eher unglücklich, wie wenig die "Nebencharaktere" zum Zuge kamen, und die tolle Überhöhung von unserer "Super-Michael". Ich wiederhole mein früheres Statement: Ich bin wahrscheinlich nicht die Zielgruppe und kann damit sehr gut leben, wenn andere Leute mit der Serie viel mehr Spaß haben als ich.

Geärgert

Archive.org ist nun schon eine ganze Weile offline. Das ist wirklich traurig, und erst jetzt bemerke ich, wie sehr ich die Seite schätze und wie oft ich sie anscheinend besuche.

Gezeichnet

Montag, November 09, 2020

9. November 2020 - Tegel & Grönemeyer & Discovery

Nachgedacht

Jetzt ist er tatsächlich zu, der Flughafen Berlin Tegel. So richtig Spaß hat das Fliegen von dort ja schon lange nicht mehr gemacht, aber trotzdem werde ich ihn vermissen.  Vor dort flog das Töchterchen das erste Mal, vor so mancher Dienst- und Privatreise kehrten wir bei der Ess-Bahn ein und zu gerne erzählt mein Vater (der Herr Kapitän a.D.) wie er dort einst Egon Bahr beim Fahrscheinkauf assistierte. Und auch C-,D-, und E-Prominenz lief man gerne mal über den Weg:

Der neue Flughafen liegt für uns einiges ungünstiger, aber wenigsten die Anwohner werden sich sehr über die veränderte Situation freuen. Wer will heute schon noch einen Flughafen mitten in der Stadt?!

Geträumt

Im Traum mußte ich den von mir sehr geschätzten Herbert Grönemeyer nach massiven Drogenmißbrauch mit meinem Heli in ein Klinikum fliegen. Dort wartete schon dessen Bruder, seines Zeichens Arzt, und war gar nicht erfreut. Momentan gibt mein Gehirn nachts wirklich alles.


Angeschaut

Mittlerweile konnte ich die vierte Folge der dritten Staffel von Star Trek: Discovery anschauen. Diese machte, im Gegensatz zum Piloten, viel Spaß und fühlte sich ganz menschlich und trekkig an, inklusive echte Konflikte zwischen den Protagonisten. Nur Michael bleibt, wie gewohnt, sehr, sehr steif... Man kann nicht alles haben. Ich freue mich auf die nächste Folge!

"Maintain standard orbit!"

Samstag, Dezember 19, 2020

18.12.2020 Fifa 19 & Star Trek Discovery

Gesehen

Die aktuelle Folge von Discovery hat mich etwas ratlos zurückgelassen. (SPOILER!) Der "Fanservice" war wenig überraschend und irgendwie plätscherte die ganze Folge etwas sehr vor sich hin. Es gab keine große Aufreger, aber auch nicht viel, was mich begeistert oder auch nur irgendwie berührt hätte. Bis auf den Abgang einer Hauptfigur, die mir sehr am Herzen lag. Ich hoffe, daß jetzt aus der Staffel nicht total die Luft raus ist.

(Nicht) gespielt

In Vorbereitung des anstehenden Fifa96-Events im Frühjahr, hatte ich Lust mal ein neueres Fifa zu zocken. Den Key für Fifa19 gibt es für weniger als 10€ und da die jüngste Konsole im Haus eine WiiU ist, installierte ich das Spiel auf meinem Yoga 720. Leider ist das Gerät dafür gar nicht ausgelegt. Einfach zu leistungsschwach und unspielbar. *schnief*





Samstag, November 27, 2021

Woche 46 - Masterclass, Moas, Chris Hadfield, Ungarischem Hausbrot, Star Trek Discovery & Shang-Chi

Gelernt

Wer zu viel gute Laune hat, dem kann ich den Wikipedia-Artikel über die Ausrottung der Moas empfehlen. Soviel zum Mythos des (vor-)bronzezeitlichen Menschen und seinen "sanftem" Umgang mit der Natur.

Stimmungsaufhellend war dagegen der Masterclass-Kurs mit Chris Hadfield über "Weltraumerkundung". Erst einmal ist Cmd. Hadfield ein sehr unterhaltsamer, kluger Mann mit einen schönen, trockenen Humor, zudem konnte ich mein Basiswissen zu Orbitalmechanik auffrischen und lernte einiges Neues, wie etwa über das Periskop in der Sojus

Ja, ich weiß, Masterclass ist als Jahresabo relativ teuer, aber ich nutze das 2-für-1-Angebot, um einen ganz besonderen Menschen eine Freude zu machen. Mein persönliches Vorhaben ist in dem Jahr 10 Kurse "abzuarbeiten", damit sich der Preis "rechtfertigt". 10% habe ich also schon erledigt. ;)



Gebacken

Ich habe zum ersten Mal Ungarisches Hausbrot gebacken, welches ich auch in Siebenbürgen gern essen. Wenn man den Teig wirklich dreimal gehen läßt, wird es sehr fluffig und es bleibt ein paar Tage frisch. (Im Gegensatz zu dem Supermarktbäckerbrot, aber das ist ja eigentlich auch keine gesunde Messlatte.) Es ist von der Textur dann also auch ganz anders als "reguläres" Topfbrot, welches ja gern eher wie Ciabata wird. (Meine einzige Anpassung zum Rezept ist, daß ich zwei gehäufte (!) Teelöffel Salz nehme.)



Gesehen

Die neue Staffel von Star Trek Discovery hat begonnen. Und man kann sie sich sogar mittlerweile in Deutschland ansehen. Ich fand den Start ganz nett, aber es wird sicherlich nicht mehr meine Serie. Es ist für mich alles immer etwas "drüber": das Schauspiel, der Pathos, die Effekte, der Erzählstil und die "Action". Trotzdem gehört die Serie natürlich zum Kanon und zur Star Trek-Familie und ich kann über "Hater" nur den Kopf schütteln. Kann man Leute, die daran wirklich Spaß haben (und sich endlich von den Charakteren repräsentiert fühlen), nicht einfach in Ruhe lassen? Es gibt wirklich genug Serie im (Star Trek-) Universum für jeden Sci-Fi-Geschmack. 

Richtigen Blockbuster-Spaß hatte ich bei "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings". Von Minute eins mochte ich Charaktere, Stimmung und Erzählstil. Und die animierten, chinesischen Fabeltiere erst! <3 Davon hätte ich gern mehr. Von eher "getragen" Comicverfilmungen, wo jemand immer einen "coolen" Spruch auf den Lippen hat, gibt es ja schon genug.



Sonntag, Dezember 13, 2020

11.10.2020 - Star Trek: Discovery & Ball you need is love

Gehört

Mein liebster Fußballpodcast ist momentan "Ball you need is love" mit Werder Bremens Stadionsprecher und "Zeiglers Wundersame Welt des Fußballs"-Gastgeber Arnd Zeigler. 

In jeder Folge ist ein*e Prominente*r zu Gast und dann wird intensiv über Lieblingsvereine und Fußballkultur diskutiert. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei immer auf die Verbindung von Musik und Sport.

In der jüngsten Ausgabe war Lars Klingbeil zu Gast, seines Zeichens SPD-Generalsekretär und Bayern-Fan. So richtig mitreißend war die Sendung nicht, ein bißchen schmunzeln mußte ich über die Klingbeilsche These, daß der FCB nicht mehr so unbeliebt sei, wie noch vor 10 Jahren. Naja, Fehleinschätzung beim Selbstbild ist in der SPD-Spitze ja nichts neues.

Gesehen

Die jüngste Episode von Discovery angeschaut, die ganz vernüpftig war. Spoiler! Setdesign und Kostüme waren wie in alle Spiegeluniversumsepisoden großartigst. Und über die Klasse von Michelle Yeoh brauchen wir nicht streiten. Tolle Schauspielerin. Bei Robots and Dragons war man viel kritischer als ich. Wahrscheinlich werde ich weihnachtsmilde.






Dienstag, Dezember 08, 2020

07.12.2020 Star Trek Discovery & Delikatessen

Gemampft

Ein kulinarisches Carepaket mit Keksen und Bratapfelkonfitür von CloudPiep fand seinen Weg in den Norden und wurde hier begeistert aufgenommen, denn alles ist super lecker und hat hohes Sofortaufmampfpotential! Ich erkläre Cloudpiep hiermit hochinoffiziell zur Plätzchenkönigin! <3


Geschaut

Die aktuelle Folge (Episode 8, Staffel 3) von Star Trek: Discovery (Achtung, Spoiler!) gefiel mir wieder richtig gut.

Daumen hoch für...

  • den Detmer Subplot, 
  • eine nicht-nervende Burnham, 
  • ach, die ganze Episode. 
Daumen runter für...
  • das fast wachsartige Antlitz der Orioner. Da geht doch heute makeup- und tricktechnisch bedeutend mehr. So sehen die neuen Staffelbösewichte aus, wie der Verwandtschaft der bösen Hexe des Westens aus dem Jahr 1939.
  • das Haus von Books Bruder, das aussah, wie das Wohnhaus eines beliebigen Multimillionärs des beginnenden 21. Jahrhundert.

Dienstag, September 26, 2017

Kurzkritik: Pilotfilm zu Star Trek Discovery

Seien wir ehrlich: Star Trek Pilotfilme sind eigentlich nie wirklich gut. Egal ob TNG, DS9 oder VOY: meist waren sie zäh (DS9, TNG), wirkten zusammengestückelt (VOY) oder ließen einfach eine Richtung vermissen (TNG, VOY). Lustigerweise hat mir damals der Enterprisepilot am besten gefallen. Leider versprach dieser viel, was die Serie (vor allem in den späteren Staffeln) nicht einlösen konnte. Aber mein Thema ist heute die neue Star Trek Serie Discovery. Auch wenn ich hier nicht die Handlung wiedergeben werde, enthält der folgende Text einige Spoiler.  

Was ich mochte

Beim Cast hat man definitiv ein gutes Händchen gehabt. Die beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen waren phantastisch und auch der neubesetzte Sarek überzeugt voll und ganz. Die Qualität der Spezialeffekte ist state-of-art und die Reminszenzen an die Audioeffekte der Originalserie sind schon ziemlich toll. Auch das Außendesign der Föderationsschiffe ist gut gelungen. Das gleiche gilt für die Ausrüstung wie Phaser und Communicator. Die Standards die Enterprise bei der behutsamen Einbettung in den Kanon gesetzt hat, bleiben aber unerreicht. Großartig finde ich die Idee der „Vulkanischen Begrüßung“ (bzw. "Vulkanisches Hallo"), die erst etwas abwegig und dann aber total logisch erscheint.

Womit ich leben kann
Einen bekannten Charakter zum Serieneinstieg (Sarek) in Verbindung mit einer Klingonengeschichte ist in Sachen Storytelling wenig innovativ, aber akzeptabel, auch wenn es nicht gleich eine Raumschlacht hätte geben müssen. Die neuen Uniformen sind eigentlich sehr schick und schlagen eine gute Brücke zwischen den Overalls aus Enterprise und der TOS-Bekleidung. Allerdings finde ich es schwer Funktion und Dienstgrad abzulesen. Das Phaserfeuer (in kleinsten Intervallen) sieht jetzt aus, wie aus einem Computerspiel. Naja, wenn es sein muß. Ich bin zu alt, um mich über so eine Nebensächlichkeit zu ärgern. Das gleiche gilt für den Lens flare überall. Anscheinend endet jetzt jede Folge mit einem Cliffhanger. Nicht gut für meinen Blutdruck, aber so sind die neuen Serienzeiten halt. Der Vorspann ist etwas bemüht. Aber hey, es ist ein Vorspann! Wer da meckert ist auch sonst eher etwas weinerlich.

Was ich nicht mochte
Das Innendesign der USS Shenzhou erinnert sehr wenig an das, was wir aus der Originalserie kennen. Auch wirkt das ganze Schiff viel zu geräumig. So viel Platz auf Föderationsschiffen gab es bisher erst ein ganzen Jahrhundert später. Die Optik der Hologramme und des Sternenflottengerichts ist mir zu sehr „Star Wars“; ein Freund nannte es zurecht „den Sith-Gerichtshof“. Auch vermißte ich den Anwalt, da wir das Rechtsystem ja schon aus TOS und TNG kennen. Auch finde ich den Strafrahmen total überzogen und nicht nachvollziehbar. Eine so fortgeschrittene Gesellschaft sollte doch auf Rehabilitation und nicht auf plumpes Wegschließen setzen. Ein wirklichess Ärgernis sind die neuen Klingonen. Diese handeln weder nachvollziehbar („Heh, wir sind zwar ja seit Jahrzehnten zerstritten, aber ich halte hier kurz ne Rede und dann vergessen wir alles und ziehen zusammen in den Krieg.“ „Yeah, tolle Idee! Kriiiieg!“), noch so wie wir es kennen: Kein Gelache, Geprahle oder auch nur ein Gelage. Zudem kommen die seltsamen Bestattungsriten und die fehlende Erwähnung des Sto'Vo'Kor. Und wenn die Optik der Kostüme vielleicht noch erträglich ist – obwohl die Darsteller darin sehr steif wirken – nerven die Gebisse einfach nur. Damit klingen diese Weltraumorks dann auch noch wie Inge Meisel. Und die Schiffe! Leute!
Das führt mich zu meinem letzten Punkt heute.

Was ich mich frage
  • Warum läßt man die Vulkanier quasi unverändert und unterzieht die Klingonen eine Generalrevision? 
  • Wird es Bottle shows geben, die nicht mit dem größeren Handlungsrahmen in Beziehung stehen? 
  • Werden wir Captain Philippa Georgiou in Rückblenden wiedersehen?  
  • Was hat es mit den seltsamen (neuen) Bestattungsriten der Klingonen auf sich? 
Es bleibt spannend und ich definitiv am Ball. Ihr auch?

Montag, Januar 21, 2019

Staffelauftakt zu "Star Trek Discovery": Geht doch!

Das Ende der ersten Staffel von Star Trek Discovery ist ja schon ein bißchen her. Obwohl ich diese eher durchwachsen fand, freute ich mich auf eine Fortsetzung.

Bisher störte mich v.a. die neuen Klingonen, die optisch - und teilweise inhaltlich - aus Kanonsicht wenig Sinn ergeben, die etwas blaß gebliebene Michael Burnham und die starke Actionbetonung der ersten Folgen. Umso mehr erfreute mich die sogenannten ShortTreks, kleine Kurzfilme aus dem bekannten Universum, die ohne meine drei Kritikpunkte daher kamen und ganz wunderbar funktionierten.

Und auch der Einstieg in Season 2 gefiel mir. Viel Zeit für die Charaktere und viel "Futter" für eingefleischte Fans: Die Enterprise, die grandios aufgepeppten Uniformen aus TOS und ein wunderbarer Captain Christopher Pike. Anson Mounts Interpretation des Charakters hat viel von den bekannten TOS-Offizieren und strahlt trotz des vielen 60ies Flair doch ganz viel Empathie und einen gewisse Sexiness aus. Auch James Frain als Sarek überzeugt wieder. Die Rolle der Michael Burnham bleibt undankbar. Gerade in den Dialogen mit Sarek zeigt sich, daß sie (noch?) eine "Frau ohne Eigenschaften" ist. Was für Verschwendung des Talents von Sonequa Martin-Green. Doug Jones als Saru muß man einfach lieben, das ist einfach so. Auch Tilly nervt nicht mehr, endlich hat man ein gesunde, glaubwürdiges Maß an "Nervosität" gefunden.

Ich bin gespannt, ob die neue Rahmenhandlung ("Laßt uns die sieben Anomalien jagen!") trägt. Zumindest enstpricht der Ton der ersten Folge noch etwas mehr "Star Trek" als der der vergangenen Staffel.

P.S. Ich wurde zurecht darauf hingewiesen, daß ich die tolle Tig Notaro/Jet Reno unterschlagen hätte. Das stimmt. Mea culpa!

Mittwoch, Dezember 02, 2020

01.12.2020 - Geschichten aus dem Mumintal & Star Trek: Discovery (Folge 7 der 3. Staffel)

Es ist nun Dezember und trotzdem gibt es einen neuen Eintrag hier. 

Kreuzspinne und Kreuzschnabel!

Mal sehen, wie lange ich das #Tagebuchbloggen durchhalte.

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Gelesen

Gestern haben wir "Geschichten aus dem Mumintal", das siebte der Mumin-Bücher von Tove Jansson beendet. Und es hat uns außerordentlich gut gefallen, gehört es doch sicherlich zu den Besten der Reihe. Diesmal gab es keine durchgehende Geschichte, sondern eine Reihe von kurzen Erzählungen. Absolutes Highlight war "Der Tannenbaum" bei dem wir spontan beschlossen haben, diesen an Heiligabend gleich noch mal zu lesen. Für alle, die noch kein Mumin-Buch gelesen haben, ist dieses feine Bändchen ein guter Einstieg.



Geschaut

Heute gab es Folge 7 der 3. Staffel von Star Trek: Discovery (Achtung, Spoiler!).

Daumen hoch für...

  • den Vulkan- und Romulanerplot, 
  • die U.S.S. Yelchin,
  • Präsidentin T'Rina und die Schauspieler*innen des Tribunals (alle toll gecastet),
  • den Versuch Michael endlich sinnvoll in die Crew zu integrieren. 
Daumen runter für...
  • die ständige Verwunderung der Crew, daß nach fast 1.000 Jahre die Dinge anders sind als zuvor,
  • das absurde Auftauchen und die verkrampfte Einbindung von Michaels Mutter,
  • die absolute einfallslose Konfliktlinie zwischen Romulanern und Vulkaniern, da wäre jedem in zehn Minuten Brainstorming was geileres eingefallen.
Zu diskutieren wäre,...

  • warum man es nicht einfach beim Rückzug der Bitte von Michael belassen hat. Nein, die hollywoodtpyische Auszahlung vom Karmakonto muß natürlich sofort erfolgen. 
  • ob es in das Serieuniversum paßt, daß man plötzlich einen Ersten Offizier hat, der eigentlich noch nicht den nötigen Rang dafür hat oder ob es vielleicht besser gewesen wäre, Nhan zu nehmen oder jemanden "aus der Zukunft", der von der aktuellen Sternenflotte gestellt wird. Roland schreibt zum Thema:
"Dass Saru Ensign Tilly zum XO machen will – da weiß ich allerdings noch nicht, wie ich das finden soll. Nicht falsch verstehen, Tilly ist großartig, eine der besten im ganzen Cast! Aber handlungslogisch finde ich das schon etwas schwierig."  

Ich freue mich auf nächste Woche!

Mittwoch, Juni 09, 2021

Woche 22/2021 - Fuchskostüme, Star Trek: Beyond und Kunstworte

Die Woche 22 brachte erst einen Noro-Virus für die ganze Familie und dann den Sommer in den Norden. Als wir am Samstag endlich alle gesundet waren wurde angegrillt und am Sonntag folgte dann gleich drei unterschiedliche Sozialkontakte. So viele, wie seit Monaten nicht mehr. Die Coronazahlen und die steigende Zahl der Geimpften im Umkreis ließen es zu. 

Genäht 

Nachdem Fasching ausfiel, wurde in der KITA beschlossen, den Internationalen Kindertag mit Kostümen zu feiern. Das große Kind wünschte sich, ein Fuchs zu sein. Nachdem ich letztes Jahr etwas Erfahrung mit einem Dinokostüm gesammlt hatte, griff ich auch dieses Jahr zu Nadel und Faden. Für die Ohren baute ich eine Unterkonstruktion aus festem Karton, die ich auf einen Haarreifen zog. Diese wurde dann mit orangen Stoff überzogen und mit der Hand vernäht. Ein paar weiße Stoffreste wurden darauf als "Applikationen" befestigt. 

Dann rannte ich durch alle Kindergeschäfte der Innenstadt bevor ich bei Ernsting's endlich ein oranges T-Shirt für 8 Euronen schießen konnte. Darauf vernähte ich dann einen weißen Bauch und hinten bekam das Kind aus orangem und weißen Stoff einen schönen buschigen Schwanz. 

Das Ergebnis sah ziemlich gut aus. Die offensiven, sichtbaren Nähte sind ein schönes Stilmittel (um sie richtig zu verstecken, fehlen mir eh die Mittel) und v.a. die Ohren sind sehr stabil und halten intensives Bespielen stand. Mein Materialeinsatz dürfte bei 20€ gelegen haben, zudem habe ich (mit Shopping) gute vier Stunden investiert. 

Bis sich das Kind ein Kostüm aus LoR wünscht, beherrsche ich hoffentlich endlich eine Nähmaschine.


Gespielt

Zum Spielen fehlt mir momentan Zeit und Ruhe, denoch konnte ich den Highscore in "Dorfromantik" ersmals jenseits der 12.000er Marke verschieben. 

Geschaut

Auch diese Woche gab es einen Rewatch. Star Trek: Beyond war besser als ich ihn in Erinnerung hatte, obwohl einige Actionscenen, v.a. die auf dem Motorrad, nervten. Das Set-Design war auf jeden Fall um Längen besser als das von Discovery. (Die Neuinterpretation der Brücke der NCC-1701 in DISCO mal abgesehen.) Und Chris Pine ist William Shatner vom Typ schon erschreckend ähnlich. (Das sah man im letzten Wonderwoman-Film allerdings noch besser.)

Gelesen

Im Postillion gab es mal wieder wunderbar unterhalsame, eingedeutsche Begriffe. Diesmal mußte das Italienische daran glauben.

Grundsätzlich mag ich ja Kunstworte. Wenn es nach mir ginge, könnte man z.B. Computer auch "Erm" nennen (Kurzform für  "Elektronische Rechenmaschine"). Ein Notebook wäre dann ein Klapp-erm oder auch "Kerm". "Och, meine Batterie ist schon wieder fast alle und ich habe das Ladekabel für meinen Kerm vergessen!", klingt doch super. (Das muß ich vielleicht mal in eine Geschichte einbauen.)

Dienstag, Januar 26, 2021

Woche 3/2021 - Raketenmärchen, Wii Sport Ressort, WandaVision, Star Trek

Und noch eine Woche Kinderbetreuungshomeoffice. Das erkennt man auch gut daran, daß ich das Verfassen von diesem Beitrag von Samstag auf Sonntag auf Montag verschoben habe. Aber wir haben Unterstützung aus der Familie und dem Freundeskreis, was im Vergleich zu letzten Frühjahr schon eine ziemliche Entlastung ist. (Oder wir gewöhnen uns einfach an die megalangen, energieraubenden Tage. Auch möglich.( Und dann habe ich ja noch die Beste Ehefrau/Freundin/Komplizin an meiner Seite. Es ist ein Riesenglück, wenn man mit jemanden zusammenlebt über dessen Anwesenheit (und Liebe) man sich auch nach 10+ Jahren jeden Tag freut. 

Gelesen

Mit großer Freude die Raketenmärchen von Herrn Kowski gelesen. Einziger Kritikpunkt: Sie sollten nicht mit "Es war einmal", sondern mit "Es wird einmal" beginnen.

Gespielt

Da sich das große Kind (5) langsam für Videospiele begeistern kann, habe ich unsere WiiU ausgegraben habe. Die Nintendo-Konsole ist ein Hybrid zwischen der Wii und der Switch und ist leider nicht so gut, wie eine der beiden. Die Menuführung ist grauenvoll, richtige Hammertitel gibt es nicht, aber immerhin kann man auf ihr MarioKart 8 und die alten Wii-Titel spielen. Der gute Taunide hat mir Wii Sports Ressort empfohlen und alles bisher ausprobierten Disziplinen (Frisbee, Basketball, Tischtennis, Kanu) machen sehr viel Spaß. Vielleicht poste ich hier demnächst mal die ersten Highscores.

Gesehen

Ich habe mir dann auch mal die ersten zwei Folgen WandaVision angeschaut. Die beiden Hauptdarsteller sind großartig. Da kann und darf man keine Einschränkung machen. Das Konzept der Show verfängt bei mir leider nicht. Ich kenne Pleasantville, Bezaubernde Jeannie, Verliebt in eine Hexe, Truman Show und Life on Mars und daher reißt mich das ganze Szenario nicht mehr vom Hocker. Mal sehen, ob ich mir noch eine Folge gönne oder an dieser Stelle abbreche. Ich würde es aber durchaus begüßen, wenn diese "alternative" Marvelserie ihr Publikum finden würde.

Auch das Ende der dritten Staffel von Star Trek: Discovery habe ich angeschaut. Was mich am meisten an der Serie nervt, ist die hasszerfressene Kritik an ihr im Internet. Ich finde die Show bisher auch mäßig. Jede Staffel bietet ein paar richtige Höhepunkte aber auch viel Mittelmaß v.a. bei der Storyline und der Charakterentwicklung. Angeblich sind letztere für diese Serie ja extrem wichtig, leider merkt man davon wenig, denn entweder werden liebgewonnen Charaktere rausgeschrieben (Nhan und jetzt evtl. auch Saru) oder man weiß fast gar nichts über sie (Detmer, Owosekun). Von 2/3 der Brückencrew kenne ich nach drei Staffeln noch nicht mal den Namen. Wer die Serie über den grünen Klee lobt, dem sei mal DS9, BSG oder das neue Lower Decks (Gibt es nun endlich auf Prime!) empfohlen. Ich wünschte Burnham würde endlich mal eine Geschichte bekommen, die uns die Protagonisten wirklich nahe bringt. Bisher ist sie ein unkooperativer, egoistischer Supermensch. Dann würde Sonequa endlich auch mal die Lorbeeren bekommen, die sie als klasse Schauspielerin verdient. Genug gemeckert, bis zur nächsten Staffel! (P.S. Daß der diverse Cast einfach großartig ist, muß nicht extra erwähnt werden, oder? Man kann das toll finden und die meisten Geschichten trotzdem eher mau.)

Gezeichnet

Tata! Ein Discgolftwitterbirdie!



Mittwoch, September 05, 2018

Montagsfrage: Lesestoff

Bei "Lauter & Leiser" wird ab sofort die Montagsfrage gestellt und ich beuge mich einmal mehr dem durch Herrn Kowski generierten Gruppenzwang ;) und versuche nun auch immer dabei zu sein.

„Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast, was liest du momentan und welches Buch steht dieses Jahr auf jeden Fall noch auf deiner Leseliste? Wieso?“

Ausgelesen habe ich gerade "Unserer kleine Stadt*". Irgendwie gab es mit dem Stück immer wieder Berührungspunkte in der Vergangenheit, ohne daß ich es je gesehen oder gelesen hätte. Höchste Zeit also, diese Bildungslücke zu schließen. Ich fühlte mich gut unterhalten und hatte anschließend noch genügend Fragen im Kopf um ein bißchen länger über Herrn Wilders Worte nachzudenken. 



Inzwischen hat mein innerer Nerd übernommen und ich lese "Star Trek Federation: The First 150 Years*". Es ist quasi eine Ersatzdroge bis die neue Star Trek Serie um Jean-Luc Picard an den Start geht. (Bei Discovery habe ich ja nach wie vor Störgefühle.) Mein Zwischenfazit lautet: Der wäre noch mehr gegangen, v.a. was die Illustrationen angeht. Es sieht alles eher nach Fanart aus.



Als nächstes ist dann Sherlock* dran, der seit 4(!) Jahren auf meinem Lesestapel liegt. Höchste Zeit ihn zu erlösen...


Montag, Dezember 30, 2024

Woche 51/2024 - OTFs, Kein Pardon, The Holdovers und Star Trek

Die vorletzte Woche des Jahres haben wir intensiv mit Erkältungsbekämpfung und Geschenkeinpackungsorgien verbracht. Unser Sidequest war es, dies so entspannt wie möglich zu gestalten. Denn wir hatten ein paar Tage frei, bevor die Ferien der Kinder begannen.

Geärgert
Mit Verärgerung habe ich festgestellt, dass PPT keine (oder nur begrenzt) OTF akzeptiert. Dabei hatte ich gerade das beste XMAS-Sweater-Stitch-Font der Welt gefunden. Natürlich gibt es online OTF-zu-TTF-Konverter, aber ich bezweifle mal, dass deren Einsatz bei "nicht eigenen" Schriften legal ist.

Gesehen
Da wir beim Geschenkeeinpacken etwas Zeit hatten, haben meine Liebste und ich ein paar Filme geschaut. Zunächst amüsierte sie sich erstmalig bei Kein Pardon mit Geburtstagskind Hape. (Was man halt so verpasst, wenn man nicht im deutschen Sprachraum aufwächst.)

Dann schauten wir uns endlich The Holdovers an, der sich sofort in die Top 10 meiner liebsten Filme einreiht. Er hat das Zeug zu einem wirklichen Weihnachtsklassiker! Die Story, die Charaktere, die Schauspieler, die Kinematographie und der wahnsinnig gute Soundtrack. Dass es so einen tollen, neuen Streifen gibt! <3

Nachgedacht
Vielleicht noch ein abschließendes Wort zu Star Trek: Picard und Discovery. Ich stolperte über dieses Zitat aus Nemesis und es beschreibt meiner Meinung nach ganz gut, was mich schon seit Voyager, der letzten Dominion-War-Staffel von DS9 und den jüngeren TNG-Filmen nervt: dieser Shift hin zu actiondominierten Plots. Klar, Star Trek war immer auch Knall-Boom, aber viel weniger als andere Franchises. Und ich finde, Strange New Worlds, Lower Decks und auch die ersten Staffeln von Enterprise (bevor das Xindi-Desaster begann), machen das viel besser. Für meinen Geschmack. (Denn das ist es: eine reine Geschmackssache und kein Kulturkampf.)


Dienstag, Januar 02, 2018

2017 - Mein digitaler Jahresrückblick

Wortschnittchens Jahresrückblicke lese ich nun schon seit über einem Jahrzehnt. Und jedes Jahr denke ich, in irgendeiner Form sollte zumindest mal die letzten 12 Monate meines Internetlebens und Medienkonsumentendaseins reflektieren. Heute unternehme ich endlich mal diesen Versuch.

Gelesen
Mein Vorsatz war, im vergangen Jahr endlich mal wieder mehr zu lesen. Na gut, lesen tue ich beruflich und privat andauernd, zuletzt aber weniger Gebundenes, so daß mein „pile of shame“ deprimierende Höhen annahm. Am Ende des Jahres waren es doch eine Reihe von Titeln, die ich „abarbeiten“ konnte. Am besten hat mir dabei „Ich und die anderen“* von Matt Ruff gefallen. Ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehle. (Aber laßt Euch nicht von Rezensionen spoilern!)
Die Unmengen von interessanten Zeitungsartikeln und Blogeinträgen, die mir wöchentlich begegnen, versuche ich mit Refind Herr zu werden. Nettes Nebenprodukt: Einmal wöchentlich veröffentliche ich eine Auswahl von Links auf meiner Webseite (Sorry, aus Anonymitätsgründen kein Link an dieser Stelle.).

Gehört
Die Leserei im sehr geschäftigen 2017 ging leider zu Lasten des Podcastshörens. Sowohl beim Zeitzeichen als auch bei „Der Weisheit“ bin ich arg im Verzug.
Traurig machte mich ein wenig das Ende von „Die drei Vogonen“. Ich werde die Altmeister des Halbwissens vermissen.
Regelrecht begeistert bin ich in der Zwischenzeit von Spotify, obwohl ich damit anfänglich gar nichts anfangen konnte. Streamingdienste sind ein toller Weg, neue (und alte!) Musik zu entdecken.

Geschrieben
Wie ich bereits schrieb, gab es in den letzten 12 Monaten wenig Zeit zum Durchatmen. Das war allerdings absehbar, so daß ich meinen recht gut laufenden Webshop erstmal auf Eis legte. Auch bekleidete ich seit gut 20 Jahren erstmals kein Ehrenamt. Das erzeugte einerseits ein seltsames Gefühl des „Nichtstuns“, allerdings brachte es auch nicht wirklich Abhilfe in Sachen Zeitgewinn. Denn neben Familie und Beruf hielt mich der im April aus einer Laune gestartete Viertblog auf Trap. Nach sehr kurzer Anlaufzeit habe ich dort nun täglich mehrere Hundert Besucher und mehr als 2.000 Follower auf Twitter, die betreut werden müssen. Neben dem Spaß, den das bringt, schüttet das Amazon Partner Programm auch noch monatlich ein Taschengeld an mich aus. Also bleibe ich mit wöchentlichen Updates am Ball.

Andere Projekte sind deswegen etwas ins Hintertreffen geraten. Das Kinderbuch, das ich 2017 abschließen wollte, ist zumindest zu Ende geplottet. Das Lego- und das Elternblog liegen allerdings weiterhin etwas brach, obwohl diverse Artikel (13!) im Rohstadium auf der Festplatte verstauben. Mein Hobby Familienforschung habe ich momentan total aus den Augen verloren. Für 2018 sollte aber zumindest ein Artikel zu meinem 1918 vor Verdun schwer verwundeten Urgroßvater entstehen.
Angefangen und unvollendet bliebt auch ein kleine Sci-Fi-Projekt für das mein Mitstreiter und ich ein sehr ungewöhnliches Medium wählten. Allerdings ging mir mein Co-Autor - ein ansonsten feiner Mensch – leider verloren und allein fehlt mir etwa der „Zug zum Tor“.

Erfolgreich war hingegen die Migration meiner alterWebseite.

Gesehen
Ich habe zuletzt wenig ferngesehen und genetflixt. Zwar macht das gelegentliche Anschauen von Comicverfilmungen mit Freunden im Kino Spaß – immerhin gibt es mittlerweile hier in der Provinz auch eine OV-Vorstellung im Monat – aber Hängengeblieben ist von dieser „Fast Food Unterhaltung“ nichts. „April and the Extraordinary World“ ist wahrscheinlich der Film, der mir im letzten Jahr am besten gefallen hat. Die letzten Staffeln von „House of Cards” sind eine Zumutung und „Star Trek – Discovery“ hat mich auch noch nicht überzeugt.

Besucht
Mit unserem Sommerdomizil in Schweden haben wir tatsächlich einen kleinen Sehnsuchtsort für uns entdeckt. Diese Ruhe, dieser Ausblick! Unvergesslich!

Angeschafft
Bei meinen Anschaffungen bewies ich ein goldenes Händchen. So haben wir uns einen neuen Staubsauger zugelegt, der um Längen besser ist als das Gerät aus Studienzeiten. Und auch mein Yoga, mein erstes privates Notebook seit 10 Jahren, macht mir sehr viel Freude. (Eine Rezension folgt!)

Geärgert
… habe ich mich v.a. beruflich. Dort gab es zuletzt eine Menge Probleme, die man mit sauberen Management einfach hätte vermeiden können. Das muß definitiv anders werden und steht ganz oben auf meiner Liste für mein Personalentwicklungsgespräch. Denn meine Aufgaben machen mir weiterhin sehr viel Spaß, auch wenn im Sommer die Frustration so hoch war, daß ich das erste Mal seit Jahren wieder Bewerbungen geschrieben habe.

Gefreut…
… habe ich mich 2017 besonders über die Reiseberichte vomWortschnittchen, den Daily Bär von Kiki, die RP17 und ein gemeinsames Mittagessen mit Andres und Roland.

Vorgenommen…
… habe ich mir, beim Lesen/Hören/Ansehen noch selektiver zu sein, denn Zeit ist ein kostbares Gut. Zudem stehen in diesem Jahr ein Familien- und ein Klassentreffen an, die es vorzubereiten gilt.

*Achtung! Böser Affil.link!


Mittwoch, April 28, 2021

Woche 16/2021 - Fremdsoftware, LOL, Wondrak

Nach einigen dunklen Tagen wagte ich mich wieder an Deck der M.S. Rpunkt. Der Boden schwankte noch ein bißchen unter den Füßen, aber ich startete dann doch für Donnerstag und Freitag einen "Arbeitsversuch", wie meine Hausärztin in die Krankenakte schrieb. Zum "Aufwärmen" gab es gleich sechs Onlinemeetings in zwei Tagen. Kraft und Ausdauer fehlen noch, aber wenigstens fiel ich nicht gleich ins nächste Burnout-Loch.

Geärgert

Grundsätzlich ist eh schon nervig, wenn elektronische Neugeräte, wie Festplatten und Notebooks mit irgendwelcher Fremdsoftware vollgerotzt sind. Noch nerviger ist es, wenn diese irgendwelche Testversionen sind, die ab einem bestimmten Punkt anfangen nach Vollversionen schreien. Absolut dreist wird es, wenn man diese nicht ohne Zusatzprogramm unter Win10 deinstallieren kann. Das gibt es? Ja. Das McAfee Security Center ist solch ein Software aus dem digitale Fegefeuer. Dreckszeug.

Gesehen
Mittlerweile habe ich die ersten fünf Folgen von "The Falcon and the Winter Soldier" gesehen. Ich bin ja kein soooo großer Fan von Comicactionserien, aber man muß schon sagen, daß diese hier ziemlich gut geschrieben und umgesetzt wurde. (Nicht ganz s gut, wie WandaVision, aber schon ganz ordentlich.) Ich wünschte, daß sich zum Beispiel die Autoren von Star Trek Discovery mal ein Stück davon abschneiden würden.

Dann gehöre ich zu den 143 Milliarden Deutschen, die sich bei "LOL" amüsiert haben. Geschmunzelt habe v.a. ich über die Angestrengtheit der Beteiligten jede Form von Lachen zu unterbinden. Interessant war auch das letzte Drittel, in dem das Format in Richtung "psyhologische Studie" abdrifftete. Aber so richtig, richtig gelacht habe ich ehrlicherweise schon seit Ewigkeiten bei TV-Comedies nicht mehr. Aber mich amüsiert, wie bei dieser. Scrooge McR. ist also noch nicht ganz verloren.

Ach, bei "News of the World" habe ich auch noch reingeschaut: Tom Hanks souverän wie immer (er spielt aber schon meist sich selbst) und Helena Zengel einfach hervorragend. Die Geschichte des Westerns trägt auch. Also mir hat es gefallen. Das war schon ganz ordentlich.

Gelesen

(Vor)Gelesen wurde hier auch wieder einiges. Besonders empfehlen möchte ich diesmal zwei Titel für Kinder im Alter von ca. 3 Jahren: Einmal das auperkalifragilistikexpialigetisches Mitmachbuch "Nicht drücken!*" von Bill Cotter und zweitens, daß supersüße "Nachts, wenn alle schlafen*" von Kazuo Iwamura in dem Eichhörnchenkinder auf nachtaktive Eulen treffen. Das Buch hat unsere ganze Familie verzaubert. 

Apropos "verzaubert". Ein ganz besonderes Buch ist meiner Meinung nach auch Janoschs "Wondrak für alle Lebenslagen*", welches es für sehr, sehr schmale sechs Euronen gibt.  Das sehr gelungene Nachwort von Tillmann Prüfer faßt das Wesen der Janoschken Charaktere, die immer auf der Suche nach dem "kleinen Glück" sind, sehr gut zusammen: Wir lassen uns von unserer eigenen Machtlosigkeit nicht unterbekommen. 

In diesem Zusammenhang: Paßt gut auf Euch auf!


Freitag, Februar 24, 2023

Woche 6/2023 - Mette vom Mond, Usain Bolt und Star Trek

Gefreut

Die Familie entschwand in dieser Woche in den Skiurlaub und ich hatte so die Möglichkeit Roland und Familie einen Besuch abzustatten, die gerade als Finn Mühlenkamp das wunderbare Kinderbuch "Mette vom Mond" veröffentlicht haben. (Man kann es überall im Buchhandel bestellen oder auch direkt und versandkostenfrei beim Verlag.) Es war ein wirklich schöner Nachmittag mit Diskussionen um Baumkuchen und Prof. Dr. Zaunmann. Das hat Wiederholungspotential.

Geärgert 

Manchmal frage ich mich, welches Berufsverständnis einige Journalisten haben und ob es zu viel verlangt ist, ein Mindestmaß an Rechereche zu erwarten. Momentan gibt es etwa die Modeerscheinungen einem beliebigen Athlet zu attestieren, dass er auf den ersten x Metern schneller ist als Usain Bolt. Das ist absoluter Nonsense, um die Schnelligkeit einer Person zu unterstreichen, denn Usain Bolt ist kein außergewöhnlich schneller Starter, sondern war auf 100m deshalb so schnell, weil er - u.a. wegen der größeren Schrittlänge - länger in der Lage war, seine Höchstgeschwindigkeit zu halten. 

Gelernt 

Gesehen

Endlich habe ich mal die ersten Staffeln von Star Trek - Strange New Worlds und Prodigy beendet. Wenn Discovery der Preis war um drei Serien nach meinem Geschmack zu bekommen, dann habe ich ihn gerne bezahlt.