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Samstag, Oktober 22, 2005

mysniper.com wird kostenpflichtig

News von mysniper.com:
Wir freuen uns wenn Sie uns empfehlen und ueber die taeglich steigende Be nutzergemeinde. Doch bringt dies auch Arbeitsaufwand mit sich der auch entlohnt werden will, denn mySniper.com ist mittlerweile ein 4h Job pro Tag!

Da wir fairness First walten lassen wollen, tritt folgende Gebuehrentabelle am 31. Oktober um 0 Uhr in Kraft.

mySniper.com berechnet fuer seinen Dienst pro Monat 3,- Euro. Sie zahlen aber nur, wenn Sie im Berechnungszeitraum einen Artikel ueber mySniper.com gewonnen haben. mySniper.com berechnet Ihnen keine Provisionsge buehr fuer ersteigerte Artikel und auch sonst fallen keine weiteren Kosten an.

Der erste Monat ist kostenlos.

Beispiele

Sie haben im August drei Artikel im Wert von 150,- Euro ueber mySniper.com gewonnen. Sie zahlen fuer den August nur 3,- Euro.

Sie haben im September einen Artikel im Wert von 2000,- Euro ueber mySniper.com gewonnen.
Sie zahlen fuer den September nur 3,- Euro.

Sie haben im Oktober nichts ueber mySniper.com gewonnen, haben aber 100x vergeblich versucht irgendwelche Rolex-Replika-Uhren fuer 10,- Euro zu ersteigern.
Sie zahlen 0,- Euro.

Die Rechnungsstellung erfolgt per E-Mail.

Quelle: Newsletter vom 21.10.2005

Donnerstag, März 06, 2008

Sonntag, Oktober 07, 2007

Haben will!



Die 8-Bit-Krawatte! (via: Sixtus)

Freitag, Februar 08, 2008

Freitag, November 07, 2008

Freitag, Juni 19, 2009

Mittwoch, Juli 08, 2009

Samstag, September 18, 2010

Sonntag, Januar 30, 2011

Donnerstag, Dezember 18, 2008

Donnerstag, Januar 31, 2008

*haben will*, Teil 2

Da kommt man glatt ins Schwärmen....

Samstag, September 04, 2010

Mittwoch, Dezember 02, 2020

01.12.2020 - Geschichten aus dem Mumintal & Star Trek: Discovery (Folge 7 der 3. Staffel)

Es ist nun Dezember und trotzdem gibt es einen neuen Eintrag hier. 

Kreuzspinne und Kreuzschnabel!

Mal sehen, wie lange ich das #Tagebuchbloggen durchhalte.

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Gelesen

Gestern haben wir "Geschichten aus dem Mumintal", das siebte der Mumin-Bücher von Tove Jansson beendet. Und es hat uns außerordentlich gut gefallen, gehört es doch sicherlich zu den Besten der Reihe. Diesmal gab es keine durchgehende Geschichte, sondern eine Reihe von kurzen Erzählungen. Absolutes Highlight war "Der Tannenbaum" bei dem wir spontan beschlossen haben, diesen an Heiligabend gleich noch mal zu lesen. Für alle, die noch kein Mumin-Buch gelesen haben, ist dieses feine Bändchen ein guter Einstieg.



Geschaut

Heute gab es Folge 7 der 3. Staffel von Star Trek: Discovery (Achtung, Spoiler!).

Daumen hoch für...

  • den Vulkan- und Romulanerplot, 
  • die U.S.S. Yelchin,
  • Präsidentin T'Rina und die Schauspieler*innen des Tribunals (alle toll gecastet),
  • den Versuch Michael endlich sinnvoll in die Crew zu integrieren. 
Daumen runter für...
  • die ständige Verwunderung der Crew, daß nach fast 1.000 Jahre die Dinge anders sind als zuvor,
  • das absurde Auftauchen und die verkrampfte Einbindung von Michaels Mutter,
  • die absolute einfallslose Konfliktlinie zwischen Romulanern und Vulkaniern, da wäre jedem in zehn Minuten Brainstorming was geileres eingefallen.
Zu diskutieren wäre,...

  • warum man es nicht einfach beim Rückzug der Bitte von Michael belassen hat. Nein, die hollywoodtpyische Auszahlung vom Karmakonto muß natürlich sofort erfolgen. 
  • ob es in das Serieuniversum paßt, daß man plötzlich einen Ersten Offizier hat, der eigentlich noch nicht den nötigen Rang dafür hat oder ob es vielleicht besser gewesen wäre, Nhan zu nehmen oder jemanden "aus der Zukunft", der von der aktuellen Sternenflotte gestellt wird. Roland schreibt zum Thema:
"Dass Saru Ensign Tilly zum XO machen will – da weiß ich allerdings noch nicht, wie ich das finden soll. Nicht falsch verstehen, Tilly ist großartig, eine der besten im ganzen Cast! Aber handlungslogisch finde ich das schon etwas schwierig."  

Ich freue mich auf nächste Woche!

Dienstag, August 23, 2005

Faxologie

Bin ich der einzige, der hier im Büro das Fax reparieren kann oder bin ich der einzige, der es repariert haben will?

Sonntag, Januar 03, 2021

03.01. - Ich möchte noch mehr Sonntag

Der Sonntag stand im Zeichen der Erholung vor der ersten Arbeitswoche im neuen Jahr. 

Vormittags war die Familie im Wald, während ich erst im Büro ein paar Vorbereitungstätigkeiten machte und dann eine Frittata für die hungrigen Heimkehrer zauberte.

Gegen Mittag stellte sich dann auch bei mir der Husten ein, unter dem erst unsere Tochter litt und nun meine Frau fest im Griff hat. Die Frage danach, ob wir die Kinder morgen in die Kita geben, hat sich damit (zum Glück) erledigt. Mal sehen, wie viel wir aus dem Kinderbetreuungshomeoffice leisten können.

Positiver Höhepunkt des Tages war die sehr angenehme Lektüre von Will Henrys "Wallace the Brave". Wer Calvin & Hobbes und die Peanuts mag, wir hierdran auch seine reine Freude haben. Ich werde mir den Nachfolger definitiv besorgen. 

Donnerstag, September 14, 2006

Neu im Bücherregal (IV)

Jurek Becker: Irreführung der Behörden, Suhrkamp (9 EUR).
Jurek Becker gehört zu meinem Lieblingsautoren. Ergreifend sein "Jakob, der Lügner", unvergessen die "An Manfred Krug und Otti". Auch sein zweiter, 1973 erschienende Roman "Irreführung der Behörden" überzeugt. Gregor Bieneck studiert eher unmotiviert Jura und will lieber als Drehbuchschreiber und Autor Erfolge feiern. Als sein großer Traum Wirklichkeit wird, muß er erkennen, daß er auch dafür einen Preis zahlen muß. So ganz überzeugt mich das Ende allerdings nicht, aber vielleicht ist das mit diesem Buch wie mit den meisten Dingen im Leben, sie schließen ohne finale Pointe ab.

Sven Regener, Neue Vahr Süd, Goldmann (9,95 EUR).
"Herr Lehmann" ist zurück und "unterwandert" die Bundeswehr im Jahre 1980. Sehr humorig, sehr gelungen ist Regeners zweiter Roman. Ein Männerbuch, wie eine Freundin kürzlich urteilte. Ich nehme an, sie meinte es im positiven Sinn. Ich hatte jedenfalls viel Vergnügen bei der Lektüre und erwarte mit Spannung den angekündigten abschließenden Band der Triologie. Zu empfehlen ist auch das vom Autor persönlich gelesene Hörbuch!

Günter Grass, Beim Häuten der Zwiebel, Steidl (24 EUR).
Viel gesagt und nochmehr geschrieben wurde über Günter Grass' "Zwiebel". Wer eine ausführliche Abhandlung über seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS erwartet, wird enttäuscht. Denn diese ist nur eine Randnotiz in seiner Geschichte der Jugend. Und das ist auch gut so. Vielmehr macht er sich zum Vorwurf als Jugendlicher zuwenig reflektiert und gefragt zu haben, etwa als die ersten Nazi-Kritiker im Umfeld von Familie und Schule "verschwanden". Sehr distanziert berichtet Grass von seinem früheren Ich, oftmals gut verpackt in literischen Konstrukten. Wer zu seiner Vergangenheit ebenfalls keine so starke Beziehung hat, bei denen die auch das Gefühl haben, Geschehnisse, die Dekaden entfernt liegen, erscheinen wie aus einem anderen Leben, die können Grass' Vorgehen nachfolziehen und beschweren sich nicht über einen "endlosen mäandernden Umständlichkeitsstil", wie es kürzlich in einer Zeitung hieß. Gezwungen wirken allerdings die Rückbezüge auf das literatische Schaffen des Nobelpreisträgers. Wie die Motive seiner Vergangenheit in seine Werke Einzug hielten, ist zwar interessant, wirkt aber sehr gezwungen. Trotzdem bleibt die Lektüre des Buches spannend, auch wenn der Stil und die gewählten sprachlichen Bilder nicht wirklich überzeugt. Da erwartet man von einem Grass besseres und trefferendes.

Walter Moers, Die Stadt der träumenden Bücher, Piper (10 EUR).
Walter Moers hat viele Gesichter. Er ist der Vater des kleinen Arschlochs UND des Käpt'n Blaubär. Und hat keine Skrupel den "Föhrer" auf humorige Art widerzubeleben. Einen so runden, lustigen, spannenden aber nicht krawalligen und wenig bösen Roman wie "Die Stadt der Träumenden Bücher" hätte ich ihm aber nicht zugetraut. Ein Buch, das man wirklich verschlingt. Unterhaltung wird hier ganz groß geschrieben, es muß ja nicht immer die ganz große Literatur sein.

Michel Houellebecq, Plattform, Rowohlt (9,90 EUR).
Wann habe ich mich das letzte mal so durch ein Buch gequält? Dabei hatte ich doch "Elementarteilchen" doch schon in schlechter Erinnerung! Aber mit "Plattform" wollte ich Houellebecq eine zweite, eine letzte Chance geben. Und ich bleibe dabei: Der Franzose liefert durchschnittliche Stories, gespickt mit Pornographie. Ich erwarte mehr von einem guten Buch.

Neu im Bücherregal (III) vom 11. März 2006
Neu im Bücherregal (II) vom 13. Januar 2006.
Neu im Bücherregal (I) vom 08. September 2005.

Sonntag, Januar 06, 2019

Digitale Geiselhaft - #Lynda #FlickR und Co.

Mein Großvater war Tischler. Da hatte man beruflich schöne Werkzeuge, die man einmal im Eisenwarenladen kaufte, ein paar Jahrzehnte benutzte und dann vielleicht sogar über Generationen weitervererben konnte.

Tatsächlich benutze ich privat und beruflich hier und da Software, die man historisch nenne könnte, d.h. die ich vor mehr als 10 Jahren als Vollversion erwarb und die immmer noch genau tut, was sie soll. Die Wahrscheinlichkeit, daß diese vielleicht von meinen Kindern irgendwann genauso geschätzt wird, wie von mir, hält sich aber selbst bei meiner Einschätzung als alten Optimisten in Grenzen.

Das sich Werzeuge und Lizenzmodelle weiterentwickeln ist nicht per se schlimm, zumindest wenn man kein kleingeistiger Kulturpessimist von seehoferschen Ausmaßen ist. Allerdings hat die einsetzende Dominanz von Onlinedienstleistungen, Cloudlösungen, Abomodellen und SaaS aber auch eine Seite, die mich zwar nicht verängstigt, aber zumindest ziemlich nervt.

Beispiele? Beispiele!

Da sichert man etwa jahrelang seine Fotos auf einer kostenlosen Plattform. Und dann werden die älteste von ihnen gelöscht. Oder der Pro-Tarif kostet plötzlich mehr als doppelt so viel. Danke, FlickR.

Oder man wird bei bei Apps und anderer Software zu Zwangsupdates gezwungen, die dazu führt, daß bestimmte Features nicht mehr funktionieren, wie zu vor. Danke, Microsoft. Danke, Adobe.

Mein aktueller Aufreger ist aber ein anderer: Vor drei Jahren gönnte mir mein Arbeitgeber - und damit irgendwie auch ihr, liebe Steuerzahler - ein Jahresabo bei Lynda. Ein Anbieter mit sehr guten Onlinetrainingangeboten in verschiedensten Gebieten. Die Art der Dokumentation und Präsentation gefiel mir auch recht gut, aber der Preis war auch nicht ohne: 375 USD pro Jahr. Nach Ablauf des Jahres tat man mir kund:

"If you come back and reactivate your membership, your certificates of completion, course history, and playlists will be waiting for you." 

Über die Feiertage wollte ich tatsächlich wieder mal in meinen Account einloggen, ein bißchen rumstöbern und bei Gelegenheit auch meine Zertifikate archivieren - ich war mir nicht sicher alles gesichert zu haben - und war.... nicht erfolgreich. Ich kontrollierte meine registrierte E-Mail-Adresse und konnten keinen Fehler feststellen. Also schrieb ich den Helpdesk an und erhielt folgende Auskunft.:
"Thanks so much for reaching out to us! After reviewing your provided information, I can confirm that your account details have been deleted from Lynda.com databases.
Per the Lynda.com privacy policy, if you're an individual subscriber, we may delete your account and all its details (including your learning history, certificates, course progress, etc.) if you haven't been an active paid member for over two years. Once your account is deleted, you won't be able to reactivate it."
Die Firma, die wegen jedem Sche*ß ne Werbemail schickt, löscht meine Daten ohne Vorankündigung bzw. Warnung. Und das nicht etwa wegen Inaktivität - ich war letztes Jahr auch schon mal eingeloggt -, sondern weil ich zwei Jahre nicht gezahlt habe. Was für ein Sche*ßverein! (Was netteres fällt mir dazu echt nicht ein.)

Ich wünschte, mein Erlebnis wäre ein Einzelfall, aber wenn man ehrlich ist, gibt es eine Vielzahl von Situationen in denen es blöd wäre, Daten oder Services zu verlieren: Meinen Kurse bei Codecademy, meinen Playlisten bei Spotify, meinen Modelle bei Mecabricks, Tweets - und viel wichtiger: Kontakte - bei Twitter würde ich sehr hinterhertrauern.

Und es gibt vielerlei Szenarien, in denen man sich solche "Datenverluste" vorstellen kann: Firmenübernahmen, Geschäftsaufgabe, Konkurse und wie im oberen Fall: sehr, sehr seltsame AGBs.

In den wenigsten Fällen gibt es Alternativen für die Services mit besseren Konditionen oder Möglichkeiten die eigenen Daten von Plattformen zu sichern. Und so bleiben wir meist gefangen: In digitaler Geiselhaft.

Donnerstag, Dezember 17, 2009

Visitenkartenaufdruck

Der Chef will partout nicht den Aufdruck "Oberbefehlshaber der Armee der Finsternis" auf seiner Visitenkarte haben. Warum nue?

Freitag, August 03, 2018

Wie wir den Jackpot gewannen

"Sie machen das alles ganz toll!", sagte die Ärztin.

Naja, wenn man schon ein bißchen Mist im Leben erdulden mußte, weiß man, daß man sich beim Segeln nach Wind und Gezeiten richten muß, ob man will oder nicht. Heulen, Schreien, Selbstmitleid und an die Decken starren kann man zwischendurch immer dann, wenn man Zeit hat und nicht noch irgendwie funktionieren muß.

Auch den twittererprobte Zynismus ließ ich in den letzten Wochen lieber eingepackt, dafür war die Lage zu ernst. Vielmehr konzentrierte ich mich auf das wahnsinnige Glück, das wir hatten. Eine tiefe Dankbarkeit erfüllte mich heute. Eine Dankbarkeit dafür,

  • daß wir zur rechten Zeit am rechten Ort waren,
  • daß es aufmerksame Hebammen und Ärzte gibt,
  • daß es Rettungshubschrauber gibt,
  • daß es Ersatzrettungshubschrauber gibt, 
  • daß es Freunde gibt, die für einen kochen, die Katze füttern, Hotels buchen, Zuspruch geben oder sich nach 30 Stunden Flug sofort ins Auto setzen und zu einem kommen,
  • daß wir Eltern und eine Tochter haben, die einfach alles mitmachten, was nötig war,
  • daß man sich im 21. Jahrhundert befindet, im richtigen Teil der Erde und ne Krankenkasse, die einfach alles zahlt, so absurd die Kosten auch sind,
  • daß es eine Burgerbraterei gibt, die günstige Unterkünfte für Eltern betreiben, deren Kinder wochenlang fern der Heimat behandelt werden müssen,
  • daß unser Sohn die Situation so gut überstanden hat...


Ja, die Zeit war hart. Aber wenn ich schwächelte, war meine Frau für mich da und umgekehrt. Nicht nur, daß ich meine Frau und unser verrücktes Leben liebe, wir funktionieren einfach gut als Team. "Im Gesundheits- und im Krankenheitsfall", wie der ungarische Priester damals bei der Trauung in seiner etwas ruckligen deutschen Übersetzung sagte.

Natürlich gibt es auch negative Momente, die man nicht vergisst: Das Verabschieden vom Kind im kritischen Zustand, das tagelange Warten, das Durchlaufen von sechs Krankenhausstationen innerhalb von vier Wochen, das kaserniert sein, die Pendelei von 200+km, Zimmertemperaturen jenseits der 30 Grad ohne ein Fenster öffnen zu können, die Erkenntnis, daß man in einen Neugeborenen wirklich so viel Kabel stecken kann, daß es fast wie ein kleiner Borg aussieht...  

Das ist aber vorbei. Jetzt wohnt wieder das Glück in diesem Haus. Vielleicht war es nie weg. Zwei fast gesunde Kinder und viel Liebe für alle. Wir gewannen den Jackpot.