Kapitän I: Wir haben wieder hartnäckigen Muschelbefall am Rumpf.
Kapitän II: Das sind doch Alaska-Muscheln, oder?! Wir laufen nächste Woche gen Süden aus, ich glaube nicht, daß sie die Temperaturen in Westafrika überleben.
Kapitän I: Ansonsten müssen wir warten bis wir das nächste Mal in Antwerpen sind, die Brühe bringt ja fast alles um.
Sonntag, Juli 31, 2005
Kapitäne unter sich
Sonntag, April 12, 2009
Alles eine Form der Anrede
Schwesterherz: Mama ist heute in Kommandolaune. Du mußt auf jede Frage laut und deutlich mit "Jawohl, Frau Kapitän!" antworten.
Mama: Wollt ihr mich auf den Arm nehmen?
R.: Jawohl, Frau Kapitän!
Freitag, Februar 02, 2007
Angeber
Der Kapitän, Herr R.s Vater: Ich muß nur noch ein paar Kleinteile entladen, dann mach' ich Landgang und schaue mich in Haifa um. Man sagt ja, es gibt nur drei wichtige Städte in Israel: Haifa zum Wohnen, Tel Aviv zum Feiern und Jerusalem zum Beten...
R.: Was für Kleinteile?
Der Kapitän: Na, diese 15 Meter Rohre!
Dienstag, April 17, 2007
Hauptgewinn
Montag, September 10, 2007
Das Schenkelklopfergen
"... Heute abend wollen wir essen gehen. Mal sehen, ob es hier ein italienisches Restaurant gibt .... "
Montag, März 05, 2007
Ein Bonussystem für echte Kerle
Ich kann mir das bildlich vorstellen: Zwei große Kerle in Ölzeug mit wettergegerbten Gesichtern blicken über die Reling in die tosende See und schweigen sich an, bis der eine plötzlich aufschaut und fragt: Sag mal, wieviel Seesterne hast Du eigentlich schon gesammelt?
Montag, November 09, 2020
9. November 2020 - Tegel & Grönemeyer & Discovery
Nachgedacht
Jetzt ist er tatsächlich zu, der Flughafen Berlin Tegel. So richtig Spaß hat das Fliegen von dort ja schon lange nicht mehr gemacht, aber trotzdem werde ich ihn vermissen. Vor dort flog das Töchterchen das erste Mal, vor so mancher Dienst- und Privatreise kehrten wir bei der Ess-Bahn ein und zu gerne erzählt mein Vater (der Herr Kapitän a.D.) wie er dort einst Egon Bahr beim Fahrscheinkauf assistierte. Und auch C-,D-, und E-Prominenz lief man gerne mal über den Weg:
Und am Flughafen Tegel spielt Anouschka Renzi eine Wartende, die nicht erkannt werden möchte. Übrigens genauso schlecht, wie sonst auch.
— Herr Rpunkt (@herrrpunkt) May 22, 2015
Der neue Flughafen liegt für uns einiges ungünstiger, aber wenigsten die Anwohner werden sich sehr über die veränderte Situation freuen. Wer will heute schon noch einen Flughafen mitten in der Stadt?!
Krass ist das ruhig. https://t.co/6KvQDwYyod
— DerFlix.de (@DerFlixxx) November 9, 2020
Geträumt
Im Traum mußte ich den von mir sehr geschätzten Herbert Grönemeyer nach massiven Drogenmißbrauch mit meinem Heli in ein Klinikum fliegen. Dort wartete schon dessen Bruder, seines Zeichens Arzt, und war gar nicht erfreut. Momentan gibt mein Gehirn nachts wirklich alles.
Heute Nacht die furchtbar alte Webseite von Anke Engelke gelöscht. Die Datenbanken waren sowieso schon hinüber.
— Herr Rpunkt (@herrrpunkt) November 2, 2020
Hinterher stellte sich heraus, sie wollte sie UNBEDINGT behalten. Und ich hatte kein Backup. https://t.co/OnuDugEU7M
Angeschaut
Mittlerweile konnte ich die vierte Folge der dritten Staffel von Star Trek: Discovery anschauen. Diese machte, im Gegensatz zum Piloten, viel Spaß und fühlte sich ganz menschlich und trekkig an, inklusive echte Konflikte zwischen den Protagonisten. Nur Michael bleibt, wie gewohnt, sehr, sehr steif... Man kann nicht alles haben. Ich freue mich auf die nächste Folge!
"Maintain standard orbit!"
Sonntag, November 04, 2012
Vater & Sohn
Donnerstag, Oktober 23, 2008
Zur Lage der (Fußball-) Trainer
Mittwoch, August 05, 2009
Ich melde Vollzug...

Es begann schon vor meiner Geburt, als mein Vater, der Kapitän, damals allerdings noch nautischer Offizier, zwei Hefte aus dem "kapitalistischen Ausland" mitbrachte: "Asterix und der Avernerschild" und "Die goldene Sichel". Noch heute bilden beide das "Herzstück" meiner kleinen Sammlung. Und auch wirtschaftshistorisch läßt sich einiges lernen. Etwa, daß ein Heft früher 3,50DM kostete und heute 5,95€...
Montag, Februar 22, 2010
Antik
Dienstag, Februar 24, 2009
Räuber und Gendarm
"(...) Morgen Nachmittag (...) erreichen wir den Sicherheitskorridor durch den Golf von Aden. Seit gestern schon geben wir alle sechs Stunden eine Positionsmeldung an die ATALANTA, die UKMTO und die CMF-Schiffe. (...) Die Schutzbleche sollen die nächsten zwei Tage auf uns aufpassen.
Ab morgen Nacht werden wir ein bisschen Krieg spielen und mit totaler Verdunkelung fahren. Mond ist auch gerade nicht und der Wind nimmt etwas zu. Das sollte uns gut unterstützen. (...)"
Sonntag, März 01, 2009
Wie im (falschen) Film
"(..) Wir sind wie geplant vorgestern Nachmittag (...) gut aus dem Gulf von Aden wieder heraus. Uns betraf es nicht, aber es gab wieder ein paar versuchte Ueberfaelle. Ein chinesische Frachter direkt hinter uns wurde beschossen, konnte sich aber durch mehrere Ausweichmanoever die Piraten vom Leibe halten bis nach kurzer Zeit die Navy in Sicht kam. Da gab die Bande auf.
Eigentlich waren wir deren erstes Ziel (...). Wir waren zwar nur einen Knoten schneller als der Chinese, dass hat aber gereicht um das Motorboot [R.: der Piraten] so heftig stampfen zu lassen, dass die Gangster den Versuch abbrachen laengseits zu kommen.
In der westbound lane des Transitkorridors gab es auch einen Versuch, der allerdings gleichfalls scheiterte.
Spitze war, so bekamen wir via VHF mit, dass eines von diesen mysterioesen „Mutterschiffen“ sich mit mehreren Booten offensichtlich direkt im bewachten Korridor platziert hatte.
Da haben sich dann die Koalitionsstreitkraefte drum gekuemmert. – Wahrscheinlich bekommen sie ein Knoellchen und muessen ihre Waffen abliefern bevor man sie nach hause zu Muttern schickt(...)."
Mittwoch, Februar 18, 2009
Vergessen?!
Dienstag, Dezember 26, 2006
Gut beleuchtet
"Wir haben dieses Jahr leider keinen Weihnachtsbaum an Bord. Dafür liegt gegenüber die Atlantikflotte der U.S. Navy. Die Flugzeugträger und Begleitschiffe geben aber unter voller Beleuchtung einen guten Ersatz... Oder ein gutes Ziel für die Personen, die Weihnachten aus religiösen Gründen nicht feiern..."
Mittwoch, November 22, 2006
Klatsche, familienbedingte
Manchmal überlege ich, woher bei mir nur die eine oder andere schräge Idee herkommt. Doch gelegentlich gibt mir mein lieber Vater - der Kapitän - einen Hinweis. Dieser ist gerade auf dem Weg zu seimem neuen Arbeitsplatz. Und was nimmt er sich als Zeitvertreib für die wenigen freien Stunden mit? Sie kommen nicht drauf...
Montag, Mai 29, 2006
Einmal 'rum
Donnerstag, Januar 12, 2006
Kein Seemannsgarn
Folgende Navigationswarnung ist aber echt. Ich erhielt sie direkt von meinem Vater, dem Kapitän:
Nachtrag vom 13.01.2006 08:43h:
Auf den Wunsch eines einzelnen Herren, die (sinngemäße) Übersetzung:
"Navigationswarnung Nr. 529 vom 18. November 2004:
[Betrifft] Südliches Tyrrhenische Meer
Gesichtet Kühlschrank, ca. 1,5 Meter lang
Treibt auf folgender Position 38 26.3 Nord - 015 51.8 Ost
[...] Fahrzeuge in Sichtweite werden zur Vorsicht ermahnt und melden die aktuelle Position an die Schiffahrtsbehörde. [...]"



