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Dienstag, März 17, 2026

Woche 07/2026 - Von Wäschekörben, fliegenden Walen und einer dorfromantischen Enterprise

Manchmal sind die einfachsten Ideen so peinlich, dass ich darüber gar nicht bloggen mag. Ein bekanntes Eltern-Meme heißt: "Nichts ist im Leben ewig da. Nur der Berg mit ungewaschener Wäsche." Das ist in diesem nicht-so-anständigen Hause nicht anders. Immer wird gewaschen, aufgehängt, abgehängt und in den Schrank gepackt. (Dass in der Aufzählung "Bügeln" fehlt, ist kein Zufall.) Im Februar haben wir festgestellt, dass eine Kleinigkeit den Stress ein bisschen minimiert: ein zweiter Wäschekorb, den man nutzen kann, wenn z. B. im ersten noch saubere Wäsche zum Weglegen ist. Ich sage doch: So einfach, so peinlich.

Gelesen

Vor ungefähr vier Jahren fragte ich Flix, ob er sich vorstellen könnte, einen Roman zu schreiben. Ich mag seine Comics sehr und dachte, dass er sicherlich eine Geschichte erdenken könnte, die auch ganz ohne Bilder und Blasen auskommt. Er druckste damals ein wenig herum, aber dermaßen charmant, dass mir klar war, dass dies irgendwann ein Thema wird.

Letztes Jahr ergatterte ich eines der ersten Exemplare von "Immerland*", ein schönes, abenteuerreiches Buch mit starken "Unendliche Geschichte"-Vibes. Mir hat es Spaß gemacht, und ich kann mir vorstellen, dass die angekündigte Fortsetzung mindestens ebenso unterhaltsam wird.

Absolut parteiische und voreingenommene 5 von 5 Flugwalen


Gespielt

Es müsste ein Spiel geben. Irgendetwas zwischen Tetris und Carcassonne. Mit toller Hintergrundmusik. Rundenbasiert. Gibt es: Dorfromantik!

Und nachdem ich damit sehr viel Spaß auf dem Rechner hatte, funktioniert es auch gut auf der Switch Lite. Noch ein absoluter Kauftipp.

Geschaut

Auf meiner Festplatte oxidierte schon viel zu lange die Doku "Inside Star Trek". Dank eigenem Streamingservice habe ich mir die Reihe über die Geschichte meiner absoluten SciFi-Lieblingsreihe angeschaut. Ich war positiv überrascht, wie wenig ewig wiedergekäute Narrative dort Platz fanden und dass sogar immer wieder die Konflikte zwischen den handelnden Personen (meist) hinter der Kamera beleuchtet wurden. Davon hätte ich mir tatsächlich gern noch mehr angeschaut.

Sonntag, Februar 01, 2026

Woche 02/2026 - Frisch serviert mit Kohlrabisalat, Lego City Undercover, Maurers Mission im Weltraum und einem Cover für die Ewigkeit

Die ganze Woche brauchte ich noch, um mich von dem Virus zu erholen. Weil ich ein bisschen blöd bin, habe ich dann natürlich trotzdem ab Mitte der Woche wieder gearbeitet, allerdings nur von daheim. Mein innerer, preußischer Hausmeister war mal wieder unerbittlich.

Trotzdem habe ich ein paar Dinge gefunden, die die Tage dann doch ganz aushaltbar gestaltet haben.

Gelesen

Sachbücher für Kinder sind ein schwieriges Terrain. Die richtige Balance, um Unter- bzw. Überforderung zu vermeiden, ist noch viel schwieriger zu finden. Ein Volltreffer war für unseren Zweitklässer „Was ist Was – Mission im Weltraum*“, welches ESA-Astronaut Matthias Maurer zusammen mit Sarah Konrad und Illustratorin Noa Sauer verfasst hat. Es hat eine wirklich angenehme Informationstiefe, und man kann es sehr gut zusammen lesen. „Ich werde es bestimmt noch ein paar Mal verschenken.“, ist sicherlich ein Lob, das jede:r Autor:in gerne liest.

Gekocht
Ich hatte noch gar nicht auf die leckere, gesunde Neuentdeckung hingewiesen, die hier seit November regelmäßig serviert wird.

Gespielt

In meinem Krankenlager überkam mich der Wunsch, mal wieder ein Videospiel in die Hand zu nehmen, und da ich eher ein Fan gutabgehangener Titel bin, verbrachte ich mal wieder ein paar vergnügliche Stunden mit „LEGO City Undercover“ auf der Switch. Man muß sich das Spiel wie eine sehr entspannte (und lustige) Variante von GTA vorstellen: mit einer Hauptgeschichte und jeder Menge Sidequests in einer Open-World, in der man Superbauten (aus Legosteinen natürlich), Fahrzeuge und Charaktere freischalten kann. Den Titel gibt es regelmäßig bei Sales und er ist eine echte Empfehlung. Dem großen Kind (10) macht es übrigens genauso Spaß, die riesige Stadt mit all ihren liebenswerten (und manchmal skurrilen) Einwohnern zu erkunden. Anders als bei GTA steht man natürlich auf der Seite von Recht und Gesetz und versucht als Chase McCain, den Verbrecher Rex Fury dingfest zu machen.


Gehört

Samstag, März 18, 2023

Woche 9/2023 - Picard, Gameboy und Niftelmusikempfehlung

Gespielt

Von Jenny habe ich gelernt, dass man das ein oder andere GameBoy-Spiel auf der Switch zocken kann. Auf meiner "To-do"-Liste ganz weit oben  war"Tetris", aber meine Reflexe sind nicht mehr so gut wie anno 1991 im Kinderzimmer von Steffen.
"Super Mario Land" gibt es leider nur gegen Extra-Euronen, aber der zweite Teil ist "inkludiert", wie der Österreicher sagt. Da gibt es viele "schräge" Charaktere/Gegner, die später nie wieder in der Reihe auftauchen. Trotzdem macht es Spaß für ein Spielchen zwischendurch, auch dem siebenjährigen Töchterlein. Sie fragt zumindest öfter mal danach, ob sie das "grüne Mariospiel" spielen darf. *rofl*


Gehört

Mittlerweile empfielt die liebe Niftel mir, ihrem alten Oheim, Musik! So weit ist es schon gekommen!  (Fazit: Recht hat sie, kann man wirklich mal auflegen.)                                                                                                                                         

Gesehen

Endlich mal die ersten zwei Folgen von Picard, Staffel 3 gesehen. Fazit: Bester TNG Trek seit "First Contact". Meine Meinung! EinsElf! (Über den Rest wird im Podcast zu sprechen sein.)                 

Donnerstag, Dezember 30, 2021

Hardwareupgrade 2021- Ninentdo Switch Lite, Acer Swift X, iPad (2021), JLab Audio Rewind und Sony WH-1000XM3

2021 war für mich tatsächlich ein Jahr der Hardwareupgrades. 

An der Spielefront habe ich mir die Ninentdo Switch Lite gegönnt und bin weiterhin sehr zu frieden mit der Konsole und den darauf verfügbaren Spielen. Nur ein bißchen mehr Zeit zum Datteln hätte ich gern. Ansonsten tut das Gerät absolut was es soll: Man setzt sich hin, schaltet es an und kann losspielen. 

Was die Notebooksparte angeht, arbeitete ich nun schon wieder seit vier Jahren auf meinem Yoga LENOVO Yoga 720 Convertible 256 GB 13.3 Zoll. Alle "Büroaufgaben" ließen sich damit problemlos erledigen, wie ein Zelt aufgeklappt war es ein guter Monitorersatz und die Stiftfunktion war mein Einstieg ins digitale Zeichnen. Zuverlässig war es auch, obwohl nach fast genau 20 Monaten die SSD ihren Geist aufgab, aber ich hatte Backups und der Lenovoservice war echt schnell und gut. Trotzdem war die Performance des Gerätes langfristig gesehen nicht überzeugend und da es ein sehr gutes Angebot für das Acer Swift X (SFX14-41G) gab, bei dem ich mit Cashback weniger als 900€ für die neue Hardware hinlegen mußte, schlug ich zu. Und ich habe es nicht bereut: Das Gerät ist pfeilschnell, hervorragend verarbeitet und mit der GeForce GTX 1650 funktioniert das bei mir (sehr) gelegentliche Zocken auch sehr gut. Und leicht ist es das Gerät auch. Negativ anzumerken habe ich nur das etwas wackelige Ladekabeln mit sehr dünnem Pin. Daher lade ich es meistens über USB-C, zudem liegen die Kabel eh immer rum. Bei Volllast wird das Acer Swift X im unaufgeklapptem Zustand übrigens etwas heiß, da es sich nur beim Öffnen "aufbockt" und nur dann genug Platz für die Luftzirkulation da ist. Da ich aber selten an die Belastungsgrenzen gehe, ist das nicht schlimm. Ich bin also super zufrieden mit meinem neuen Arbeitstier und würde momentan kein anderes Notebook wollen!

Für das Yoga hatte ich mich 2017 auch entschieden, weil ich endlich mal digital zeichnen und Notizen aufschreiben wollte. Die Wahl eines Convertible war retrospektiv gesehen für meine Zwecke nicht ideal. Ich wollte das "Beste aus beiden Welten" (PCs und Pads) und mußte hingegen Abstriche bei der Performance und der Handhabbarkeit machen. Da das Yoga nun außer Dienst gestellt wurde und ich sowieso ein neues Tablett brauchte, bestellte ich mir das aktuelle "Jedermannsipad" plus Pencil der 1. Generation und bin auch hiermit hoch zufrieden. Mehr brauche ich nicht fürs hobbymäßige Zeichnen, Notizen machen und den gelegentlichen Medienkonsum. 

Apropos Medienkonsum: Seit dem Dezember sind bei mir zwei neue Kopfhörer im Einsatz. Der dem alten Sony Walkman Kopfhörer nachempfundenen JLab Audio Rewind Wireless Retro und die hochwertigeren Sony WH-1000XM3. Über Letztere kann ich momentan noch nicht viel sagen, da sie erst seit Weihnachten im Einsatz sind, aber die JLab sind definitiv ihre 20€ Wert: Man kann sie nicht übersehen (kleine inears suche ich ständig), der Ton ist ganz ordentlich, genauso wie die Akkulaufzeit. Etwas nervig ist, daß die Knöpfe hörbar klappern, wenn man den Kopf schnell bewegt, aber daran habe ich mich schon gewöhnt. 



Alle Kaufentscheidungen und Geschenke kommen bis hierher SEHR gut an, so daß ich optimistisch bin, daß ich 2022 beim Austausch von Fernseher (13 Jahre) und PC-Monitor (10 Jahre) auch ein glückliches Händchen haben werde.


Dienstag, April 06, 2021

Rpunkt spielt(e)... Super Mario Bros. 35 (Switch)

Ich berichtete ja vor kurzem, daß ich bei Fifa, den Online-Modus eher meide. Anders ist die Sachlage bei Super Mario Bros. 35. Bis zu seiner Abschaltung - unten mehr dazu - schob ich gelegentlich eine Runde des Jubiläumsspiels ein, das weitestgehend auf dem Klassiker aus dem Jahre 1985 basierte. Und Dank der in den frühen 90er Jahren von mir investierten Stunden vor dem NES, hatte ich tatsächlich regelmäßig Chancen gegen die 12jährigen auf den Nintendoserver.



Das Spielprinzip war relativ einfach. Man trat in den Level aus dem Originalspiel gegen 34 Mitspieler*innen an. Allerdings nur für einen sehr kurzen, mit einer Stopuhr festgehalten Zeitraum. Für jede getretene Schildkröte oder zermatschten Pils bekommt man Extra-Sekunden für das eigene Zeitguthaben, während zusätzliche Gegner auf den Bildschirmen der Konkurrenz erscheinen. Wer am Ende übrig blieb, gewann.

Wie gesagt, mir machte der Spielmodus sehr viel Spaß und Super Mario Bros. 35 zeigt, wie alte Spielideen auch heute noch viel Freude machen können. Leider wurde das Spiel inzwischen vom Server genommen, was so manche Nintendofreunde verärgerte. Ich finde es auch ein bißchen Schade.

Freitag, April 02, 2021

Rpunkt spielt.... Fifa 21 (Switch)

Was kann ein in die Jahre gekommener "Casual Gamer" Neues über einen Branchenprimus sagen, der schon x-mal von Profis rezensiert wurde? Nicht so richtig viel, aber vielleicht gibt es für die geneigte Leserschaft doch das eine oder andere interessante Details, daß sich aus meiner Spielerhistorie ergibt. 

Mein erstes Fifa spielte ich 1996 auf dem PC, aber nicht als Vollversion, sondern als das berühmt-berüchtigte Brasilien gegen Italien-Demo bei dem man eine Halbzeit gegeneinander zocken durfte. Im Jahr darauf kaufte ich dann den Vollpreistitel zusammen mit einem eigenen EA-Sports Controller-Set, welches man über die parallele Schnittstelle des PCs andrösel mußte, denn USB war gerade erst frisch erfunden. 

In der darauffolgende Dekade zockte ich jedes Jahr den neusten Titel bis ich eine genauso lange Pause einlegte. Mit Fifa 21 habe ich also nach langer, langer Zeit erstmals wieder mein Lieblingsfußballliveactionspiel vor mir. (Diese Einschränkung muß sein, denn es gibt ja auch noch das eher simulatorische Hattrick und Anstoss.)

Mein Lieblingsbug im Spiel: Ein mit Rot vom Platz gestellter Spieler
- hier Luka Modrić, der Gruselgrätscher aus Zadar - ist immer noch
auf dem Feld sichtbar und wird sogar in Manndeckung genommen,
während später jeder Ball durch ihn durchrollt und er unbeweglich
dasteht wie Mario Gomez, der auf eine Torchance wartet.

Mein erstes Fazit: Fifa ist immer noch Fifa. Der Spielfluß stimmt, die Einstellungsmöglichkeiten, Spieler und Mannschaften sind mannigfaltig. Einen Sprung in Gameplay und Darstellung konnte ich nicht feststellen. Aber mit dem Taschengeldgrab FUT, wo man für erspielte oder erkaufte Coins anhand von Sammelkarten Spieler freischaltet, gibt es einen Spielmodus, den ich noch nicht kannte. Aber wie gesagt, der alte Mann war ja schon eine Weile weg. Kein Wunder, daß ich nach einer kurzen Testphase dem Onlinemodus lieber meide, da mich mittlerweile jeder 12Jährige auf dem virtuellen Kanalsdeckel naß macht. Im Gameplay legen die Fifa-Entwickler meiner Meinung nach viel zu viel Wert auf Dribblings und Ballbesitz, ein Fetisch den wir wohl der "Generation Tuchel" verdanken. Trotzdem macht das Spiel viel Spaß und meine Kritikpunkte sind eher Kleinigkeiten:

  • Die Kommentare sind gelegentlich immer noch sehr unpassend und wiederholen sich häufig. Statistik und situationsbedingte Kommentare ("Heute haben wir ein Nord-/Süd-Ostderby.", "Erleben sie den aktuellen Torschützenkönig in Aktion." o.ä. fehlen mir.)
  • Leider fehlt auf der Switch die Möglichkeit Videos aus dem Spiel zu speichern oder sogar zu exportieren. 
  • Bälle werden im Strafraum viel zu häufig geblockt. Feldspieler bleiben zu oft liegen, während Torhüter sich erheben wie Springfiguren.
  • Die Gesichteranimationen amüsieren hier und da, etwa wenn Marco Reus schon mal aussieht wie Simon Pegg.
  • In Sachen Animation des Publikums hat sich - bis auf die Auflösung vielleicht - seit einer Dekade nichts getan.
  • Ich hätte gern wieder Halbzeitlängen von 2min, den ich habe nicht immer viel Zeit.
Besonders positiv aufgefallen ist mir, daß die "Zeit des Zirkuses" in Fifa vorbei ist, d.h. es gibt keinen Fokus mehr auf Hundertausend individueller Tricks der "Superstars", obwohl gerade beim Fußball ersichtlich ist, wie sehr sich in der Vermarktung und Wahrnehmung von Mannschaftssportarten der Schwerpunkt von Vereinen auf Individuen verschoben hat. Auch die Möglichkeit sich die Titel des berühmten Fifa-Soundtracks seperat in einem integrierten Player anzuhören, finde ich großartig, auch wenn mein heutiger Musikgeschmack nicht mehr unbedingt kompatibel ist. 

Kurzum: Ich hatte trotz megadurchgestylten Marketingprodukt Fifa 21 viel Spaß mit dem Titel und es besteht die Gefahr, daß ich mir am Ende des Jahres auch den Nachfolger gönnen werde.

Donnerstag, März 11, 2021

Woche 9/2021 - Einfach mal luppen, Sven Regener & Spider-Man

Die letzte Woche war aufgrund vieler dienstlicher Aufgaben sehr zugepackt. Kurzfristig wird das noch anhalten. So ein Urlaub mit richtig Abschalten wäre mal schön. Vielleicht bekommen wir das 2021 noch hin.

Geärgert

Momentan scheint sich das Rehosten von Podcasts durchzusetzen. Nach Spotify machen das jetzt auch Amazon und Google so. Ziemlich ungeil ist das, muß ich sagen. 

Gehört

Apropos Podcast, nachdem mir "Einfach mal luppen..." eine Weile lang doch etwas zu seicht war, habe ich zur Sendung der Fußballbrüder Kroos zurückgefunden. V.a. die Folgen mit den Gästen Per Mertesacker, Manuel Gräfe und Stefan Reinartz gefielen mir richtig gut. 

Lieblings(?)autor Sven Regener hat eine neue Platte herausgebracht. Diesmal gibt es aber keinen deutschsprachigen Gesang mit Element of Crime, sondern eine Jazz-LP mit schön schnoddrigen Trompetenspiel. 


Gesehen

Das (Staffel-)Finale von WandaVision konnte zwar nicht ganz mit den letzten Folgen mithalten, war aber trotzdem sehr unterhaltsam, wie die ganze Show. Bestes Popcornfernsehen.

Zudem habe ich mir in den letzten Tagen seiner Netflixpräsenz noch "Spider-Man: A New Universe" (OT: Spider-Man: Into the Spider-Verse) angeschaut. Optisch und v.a. akustisch (Was für ein Soundediting!) ein echtes Brett. 

Gespielt

Es gab in dieser Woche die eine oder andere Partie Fifa 21 auf der Switch nachdem die Kinder im Bett waren. Dazu könnte ich einiges erzählen. Es wird wirklich Zeit, die Kategorie "Rpunkt spielt" wiederzubeleben.

Gelesen

Mit dem Nachwuchs "Pippi geht an Bord" gelesen. Fazit: Mja. Schon ganz okay. Aber der ganz große Pipi-Fan werde ich nicht mehr.

Sonntag, Februar 28, 2021

Woche 8/2021 - Sherlock Holmes, Thomas Mann, Disc Golf, Super Mario 3D World

Nach zwei Monaten waren die Kinder das erste Mal wieder in die Kita. Die Stimmung bei ihnen schwankte zwischen endloser Euphorie und organisiertem Widerstand gegen das Verlassen des Hauses. Aber alles ist gut. Von der Kindergärtnerin des Lütten (2) gab es sehr lobende Worte für seine Entwicklung in den letzten 9 Wochen. Sogar für seine Nahrungsaufnahme, was ein riesen Brüller daheim war, da hier extrem wählerisch ist. 

Pünktlich zum Wochenende stellte sich dann auch der erste Schnupfen ein, den sie sich dort aufgegabelt haben. Kann man sich einfach nicht ausdenken.

Gelesen

Von meinen lieben Eltern bekam ich zu Weihnachten die lange vergriffene Sherlock Holmes Gesamtausgabe aus dem Hause "Kein und Aber". An Arthur Conan Doyle mag ich, wie er auch in der (meist) kurzen Form Stimmung erzeugt. An "Seine Abschiedsvorstellung" hatte ich jedenfalls viel Freude. Ich war überrascht, daß ich hiervon bisher nur einen einzigen Fall kannte. 

Mit dem Kindern habe ich "Benjamin und Benjamin" von Erich Schmitt gelesen. Ihnen scheint die Geschichte über einen Elefanten und einen jungen gleichen Namens genauso viel Spaß zu machen, wie mir als Kind. 

Gelernt

Ich habe in dieser Woche erfahren, daß Thomas Mann Unitarier war, genauso wie etwas die Hälfte der Schwiegerfamilie. 

Gekocht

Tortillas mit sauren Gurken mit Kapern? Tortillas mit sauren Gurken mit Kapern! <3 

Gespielt

Endlich sind wir das erste Mal in 2021 auf dem Disc Golf Course gewesen, wie haben zwar nur ein Korb geschafft (Kinder!), konnten aber Dank der mitspielenden Kinderbetreuung auf offener Wiese üben. Endlich bekomme ich auch etwas Distanz in die Würfe. Irgendwie bekomme ich die Tipps der lieben Abi im Kopf endlich umgesetzt.

Als Familie hatten wir auch eine ganz besondere Premiere: Wir haben das erste Mal zusammen ein Vidospiel gespielt. Auf "Super Mario 3D World" (Switch/WiiU) fiel unsere Wahl und wir hatten viel Spaß daran, v.a. stellt ein Kleinkind an einem der Controller ein sehr unterhaltsamer, zusätzlicher Schwierigkeitsgrad da.

Repariert

In dieser Woche ist tatsächlich nichts kaputt gegangen. Oder es war anschließend in solch einem Zustand, daß man es nur noch vaporisieren konnte. Aber die Kinder haben es geschafft Rostflecken in die Badewanne zu bekommen. (Fragt nicht...) Eine Stunde Schrubberei und sie waren zu 95% weg. Für den Rest besteht auch Hoffnung.

Gezeichnet




Dienstag, Januar 26, 2021

Woche 3/2021 - Raketenmärchen, Wii Sport Ressort, WandaVision, Star Trek

Und noch eine Woche Kinderbetreuungshomeoffice. Das erkennt man auch gut daran, daß ich das Verfassen von diesem Beitrag von Samstag auf Sonntag auf Montag verschoben habe. Aber wir haben Unterstützung aus der Familie und dem Freundeskreis, was im Vergleich zu letzten Frühjahr schon eine ziemliche Entlastung ist. (Oder wir gewöhnen uns einfach an die megalangen, energieraubenden Tage. Auch möglich.( Und dann habe ich ja noch die Beste Ehefrau/Freundin/Komplizin an meiner Seite. Es ist ein Riesenglück, wenn man mit jemanden zusammenlebt über dessen Anwesenheit (und Liebe) man sich auch nach 10+ Jahren jeden Tag freut. 

Gelesen

Mit großer Freude die Raketenmärchen von Herrn Kowski gelesen. Einziger Kritikpunkt: Sie sollten nicht mit "Es war einmal", sondern mit "Es wird einmal" beginnen.

Gespielt

Da sich das große Kind (5) langsam für Videospiele begeistern kann, habe ich unsere WiiU ausgegraben habe. Die Nintendo-Konsole ist ein Hybrid zwischen der Wii und der Switch und ist leider nicht so gut, wie eine der beiden. Die Menuführung ist grauenvoll, richtige Hammertitel gibt es nicht, aber immerhin kann man auf ihr MarioKart 8 und die alten Wii-Titel spielen. Der gute Taunide hat mir Wii Sports Ressort empfohlen und alles bisher ausprobierten Disziplinen (Frisbee, Basketball, Tischtennis, Kanu) machen sehr viel Spaß. Vielleicht poste ich hier demnächst mal die ersten Highscores.

Gesehen

Ich habe mir dann auch mal die ersten zwei Folgen WandaVision angeschaut. Die beiden Hauptdarsteller sind großartig. Da kann und darf man keine Einschränkung machen. Das Konzept der Show verfängt bei mir leider nicht. Ich kenne Pleasantville, Bezaubernde Jeannie, Verliebt in eine Hexe, Truman Show und Life on Mars und daher reißt mich das ganze Szenario nicht mehr vom Hocker. Mal sehen, ob ich mir noch eine Folge gönne oder an dieser Stelle abbreche. Ich würde es aber durchaus begüßen, wenn diese "alternative" Marvelserie ihr Publikum finden würde.

Auch das Ende der dritten Staffel von Star Trek: Discovery habe ich angeschaut. Was mich am meisten an der Serie nervt, ist die hasszerfressene Kritik an ihr im Internet. Ich finde die Show bisher auch mäßig. Jede Staffel bietet ein paar richtige Höhepunkte aber auch viel Mittelmaß v.a. bei der Storyline und der Charakterentwicklung. Angeblich sind letztere für diese Serie ja extrem wichtig, leider merkt man davon wenig, denn entweder werden liebgewonnen Charaktere rausgeschrieben (Nhan und jetzt evtl. auch Saru) oder man weiß fast gar nichts über sie (Detmer, Owosekun). Von 2/3 der Brückencrew kenne ich nach drei Staffeln noch nicht mal den Namen. Wer die Serie über den grünen Klee lobt, dem sei mal DS9, BSG oder das neue Lower Decks (Gibt es nun endlich auf Prime!) empfohlen. Ich wünschte Burnham würde endlich mal eine Geschichte bekommen, die uns die Protagonisten wirklich nahe bringt. Bisher ist sie ein unkooperativer, egoistischer Supermensch. Dann würde Sonequa endlich auch mal die Lorbeeren bekommen, die sie als klasse Schauspielerin verdient. Genug gemeckert, bis zur nächsten Staffel! (P.S. Daß der diverse Cast einfach großartig ist, muß nicht extra erwähnt werden, oder? Man kann das toll finden und die meisten Geschichten trotzdem eher mau.)

Gezeichnet

Tata! Ein Discgolftwitterbirdie!



Donnerstag, November 26, 2020

25.11.2020 - Freundschaftsbuch, Nintendo Switch & Geburtstagskarten

Gebastelt

In der Kita ist das Freundschaftsbuchfieber ausgebrochen. Also wollte das große Kind (5) natürlich auch eines. Also sind wir schnell zu Tiger, haben ein schönes Notizbuch ausgesucht und uns gemeinsam überlegt, was man den von den Freundinnen und Freunden so wissen möchte. Zusammen mit ein paar Bilder haben wir die Fragen ins Buch eingetragen. Schnell, kostengünstig, schön. Und eine tolle Vater-Tocher-Aktivität.


Gekauft

Als alter NES-Spieler habe ich jetzt zwei Tage mit dem Gedanken gespielt, mir die sehr günstige Nintendo Switch Lite zu kaufen. Realistisch gesehen, habe ich in den letzten fünf Jahren außerhalb von iOS wenig gedaddelt. Zudem habe ich noch ein Nintendo 2DS, eine Sony Vita  in der Schublade, eine PS3 und eine WiiU im Kleiderschrank und eine gut gefüllte, fast ungetastete Steambibliothek auf dem PC. 
Da ich (manchmal) ein vernünftiger Mensch bin, habe ich beschloßen, es bei Computerspielen (sagt man das heute noch so?!) zu halten, wie bei Büchern: Was nicht sofort konsumiert wird, wird nicht gekauft.
Mal sehen, wie lange ich das durchhalte.

Gepinselt

Heute habe ich gleich drei Geburtstagskarten gemalt. Macht irgendwie viel mehr Spaß als welche zu kaufen. Zumindest mir. Ich weiß nicht, wie das die Beschenkten sehen.