Freitag, November 13, 2020

13.11.2020 - Discgolf, Bo Bendixen & Discovery

Gespielt
Heute meine bisher schlechteste Discgolfrunde beendet und dabei beinahe noch einen Opa mit einer Scheibe am Kopf getroffen. Spaß ist was anderes.Wenigstens die Gesellschaft hat gestimmt.

Eingekauft
Bei unserem letzten Besuch im Naturkundemuseum in Berlin im Sommer hatten wir vier tolle Becher von Bo Bendixen erstanden. Da diese inzwischen heiß geliebt werden, haben wir vier weitere im Onlineshop bestellt. Ich liebe das Design und umweltfreundlich, da größtenteils aus Bambus und Mais, sind die Dinger auch noch.


Ausprobiert
Das Bild oben habe ich mit der kostenlose Version der iOS-App Photoroom "freigestellt". Scheint ganz vernünftig zu funktionieren. Ich werde das mal weiter beobachten. V.a. für meine Legoseite könnte das ganz nützlich sein.

Angeschaut
Die Folge 5 der 3. Staffel von Discovery war dann mal wieder sehr mittelmäßig: Konflikte und Spannung war an den Haaren herbeigezogene und SuperMichael mußte mal wieder den Tag retten, obwohl sich andere Charaktere viel mehr angeboten hätten. Selbst der gute Saru geht mir mittlerweile manchmal auf den Keks. Die spannenden Figuren sind in der Serie eigentlich ganz andere. Nach drei Staffeln wird es Zeit ihnen mal ein bißchen mehr Raum zu geben. 
Zudem beschleicht mich auch etwas das Gefühl, daß der Zeitsprung von Staffel 2 auf 3 doch etwas zu groß war. Ich würde mir auch nicht gleich von einer Crew helfen lassen, die ihren Dienst vor 1000 Jahren antrat. 
Ach, Discovery, es ist schon schwierig mit uns beiden.

Donnerstag, November 12, 2020

12. November 2020: Digitalisierung, Leev & Hoppe und Die Ärzte

Nachgedacht

"Digitalisierung in Deutschland" ist eines dieser Aufregerthemen. Zumindest für mich, denn genau damit beschäftige ich mich beruflich in der öffentlichen Verwaltung. Besonders blutdruckfördernd wird das Thema, wenn man sich auch noch im Privaten damit beschäftigen darf, so wie ich heute.

Eigentlich wollte ich nur in der Mittagspause meinen Anwohnerparkausweis verlängern. Bei der Recherche der Öffnungszeiten des Amtes informierte die Behördenwebseite: "Wir haben digitalisiert!".

Das ist normalerweise eine Botschaft, die modern und hoffnungsvoll klingt, aber in den tiefen Wäldern Germaniens ist so manches anders als im Rest der Welt. Denn mit Digitalisierung ist natürlich nicht die Antragstellung via Webseite gemeint und auch nicht die Verknüpfung von Daten der Zulassungsstelle mit denen des Einwohnermeldeamts. Warum auch? Die Freiheit jedes Einzelnen wird von den deutschen Datenschutzbeauftragten verteidigt und diese haben bekanntlich noch nichts von "Let data travel, not people!" gehört. 

Auch in meinem Fall war das so. Lediglich die Terminverwaltung ist jetzt digital. Noch letzte Woche mußten sich der Bürger anstellen und kam dann erst 15 oder 20 Minuten später dran. Seit Montag ist alles besser: Eingeloggt, Termin gebucht und *zack* schon in vier Wochen darf ich vorstellig werden. Der Fortschritt läßt sich nicht aufhalten! Oder wie man im Osten sagt: Es entwickelt sich, Genossen Bauern. Das Flugwesen.

Getrunken

Von der guten Freundin wurde ich letzte Woche mit "Leev & Hoppe" angefixt. Die wahrscheinlich beste "Apfelschorle" der Welt. <3

Angesehen 

Irgendwie wurde dieses gut gealterte Rumgeblödel der Ärzte von der DVD  Rock'n'Roll Realschule* in meine YouTube-Liste gespült und und ich habe beim Anschauen genauso gelacht, wie beim ersten Mal schauen im Jahre 1834. 

Mittwoch, November 11, 2020

11. November 2020 - Regeln, Kinderbuch, Fasching

Nachgedacht

In der KITA wurde ich heute zweimal dafür "gelobt", daß ich vor der Tür der Umkleiden gewartet habe, damit die Maximalanzahl von "zugelassenen Personen" darin nicht überschritten wird.

Irgendwie habe ich das Gefühl, daß jeder in Sachen Covid nur noch das macht, was er/sie will. Aber wo enden wir bitten, wenn jeder nur noch die Regeln befolgt, die er nicht doof findet? Sicherlich nicht bei der Philosophenherrschaft, welche IMHO, sicherlich auch nicht funktionaler wäre als das aktuelle Gesellschaftssystem. Natürlich soll man in freien Gesellschaften zweifeln und hinterfragen, aber irgendwie gibt es momentan schon eine Schräglage. Hier an der Küste hat man den Weihnachtsmarkt abgesagt, was eine gute Entscheidung war. Allerdings nutzen die Bewohner momentan jede andere Möglichkeit sich abends gesellig "zusammenzurotten". Das ist menschlich nachvollziehbar, aber auch immens blöd. Und die Stadtverwaltung macht... wenig.

Ja, die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln sind teilweise unlogisch und ändern sich ständig. Natürlich wäre es einfacher die Leute einfach sterben zu lesen. Oder nach australischem Vorbild alles einmal komplett runterzufahren. Dann muß man auch nicht fragen, was erlaubt ist. Beides will auch keiner. Also müssen wir mal aufhören zu heulen und das umsetzen, was es zu umsetzen gilt, damit möglichst viele Menschen gesund bleiben. Das ist jetzt nicht die schlechteste Motivation, oder?

 "If you're going through hell, keep going.", sagte schon Winston Churchill, wobei die aktuelle Situation um einiges schlimmer sein könnte, aber wir sind halt alle manchmal hysterische Schneeflocken. 

Laßt uns alle an die Regeln halten. Bitte.

Projekte

Das Kinderbuchprojekt ist nun so weit, dass es heute an den Illustratoren und zum Lektorat ging. Rund 162.000 Anschläge sind es geworden. Jetzt geht es an den sprachlichen Feinschliff, das Drucken, den Verkauf. Ich bin gerade glücklich aber auch ziemlich müde.

Angehört

Sonstiges