Freitag, November 13, 2020
13.11.2020 - Discgolf, Bo Bendixen & Discovery
Donnerstag, November 12, 2020
12. November 2020: Digitalisierung, Leev & Hoppe und Die Ärzte
Nachgedacht
"Digitalisierung in Deutschland" ist eines dieser Aufregerthemen. Zumindest für mich, denn genau damit beschäftige ich mich beruflich in der öffentlichen Verwaltung. Besonders blutdruckfördernd wird das Thema, wenn man sich auch noch im Privaten damit beschäftigen darf, so wie ich heute.
Eigentlich wollte ich nur in der Mittagspause meinen Anwohnerparkausweis verlängern. Bei der Recherche der Öffnungszeiten des Amtes informierte die Behördenwebseite: "Wir haben digitalisiert!".
Das ist normalerweise eine Botschaft, die modern und hoffnungsvoll klingt, aber in den tiefen Wäldern Germaniens ist so manches anders als im Rest der Welt. Denn mit Digitalisierung ist natürlich nicht die Antragstellung via Webseite gemeint und auch nicht die Verknüpfung von Daten der Zulassungsstelle mit denen des Einwohnermeldeamts. Warum auch? Die Freiheit jedes Einzelnen wird von den deutschen Datenschutzbeauftragten verteidigt und diese haben bekanntlich noch nichts von "Let data travel, not people!" gehört.
Auch in meinem Fall war das so. Lediglich die Terminverwaltung ist jetzt digital. Noch letzte Woche mußten sich der Bürger anstellen und kam dann erst 15 oder 20 Minuten später dran. Seit Montag ist alles besser: Eingeloggt, Termin gebucht und *zack* schon in vier Wochen darf ich vorstellig werden. Der Fortschritt läßt sich nicht aufhalten! Oder wie man im Osten sagt: Es entwickelt sich, Genossen Bauern. Das Flugwesen.
Getrunken
Von der guten Freundin wurde ich letzte Woche mit "Leev & Hoppe" angefixt. Die wahrscheinlich beste "Apfelschorle" der Welt. <3
AngesehenMittwoch, November 11, 2020
11. November 2020 - Regeln, Kinderbuch, Fasching
Nachgedacht
In der KITA wurde ich heute zweimal dafür "gelobt", daß ich vor der Tür der Umkleiden gewartet habe, damit die Maximalanzahl von "zugelassenen Personen" darin nicht überschritten wird.
Irgendwie habe ich das Gefühl, daß jeder in Sachen Covid nur noch das macht, was er/sie will. Aber wo enden wir bitten, wenn jeder nur noch die Regeln befolgt, die er nicht doof findet? Sicherlich nicht bei der Philosophenherrschaft, welche IMHO, sicherlich auch nicht funktionaler wäre als das aktuelle Gesellschaftssystem. Natürlich soll man in freien Gesellschaften zweifeln und hinterfragen, aber irgendwie gibt es momentan schon eine Schräglage. Hier an der Küste hat man den Weihnachtsmarkt abgesagt, was eine gute Entscheidung war. Allerdings nutzen die Bewohner momentan jede andere Möglichkeit sich abends gesellig "zusammenzurotten". Das ist menschlich nachvollziehbar, aber auch immens blöd. Und die Stadtverwaltung macht... wenig.
Ja, die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln sind teilweise unlogisch und ändern sich ständig. Natürlich wäre es einfacher die Leute einfach sterben zu lesen. Oder nach australischem Vorbild alles einmal komplett runterzufahren. Dann muß man auch nicht fragen, was erlaubt ist. Beides will auch keiner. Also müssen wir mal aufhören zu heulen und das umsetzen, was es zu umsetzen gilt, damit möglichst viele Menschen gesund bleiben. Das ist jetzt nicht die schlechteste Motivation, oder?
"If you're going through hell, keep going.", sagte schon Winston Churchill, wobei die aktuelle Situation um einiges schlimmer sein könnte, aber wir sind halt alle manchmal hysterische Schneeflocken.
Laßt uns alle an die Regeln halten. Bitte.
Projekte
Das Kinderbuchprojekt ist nun so weit, dass es heute an den Illustratoren und zum Lektorat ging. Rund 162.000 Anschläge sind es geworden. Jetzt geht es an den sprachlichen Feinschliff, das Drucken, den Verkauf. Ich bin gerade glücklich aber auch ziemlich müde.
Angehört
Sonstiges
Wenn man mit diesem ganzen Faschingsdingens nicht aufgewachsen ist und auch später keine Berührungspunkte damit hatte, ist es ganz schwer dem ganzen Ding etwas positives abzugewinnen. Das ist wie mit Fingerhakeln. Oder Kannibalismus.
— Herr Rpunkt (@herrrpunkt) November 11, 2020



