Gezeichnet
Es war Inktober Und wie jedes Jahr scheiterte ich grandios. Nicht einmal ein Drittel des Monats habe ich durchgehalten. Offenbar vertragen sich mein kreativer Ehrgeiz und mein Zeitmanagement nur bedingt. Also kritzle ich jetzt wieder unthematisch vor mich hin. Ohne Tagesvorgabe, ohne Hashtag und vor allem ohne schlechtes Gewissen. Hauptsache, Hirn und Stift bleibt in Rotation. Vielleicht schaffe ich 2027 ja sogar zehn Tage. Man muss sich schließlich ambitionierte Ziele setzen
Gelernt
China besitzt offenbar einen bislang namenlosen Raumgleiter, der seit einiger Zeit weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit seine Runden um unseren Planeten dreht. Aber kürzlich gelang es, das geheimnisvolle Gefährt abzulichten.
Ich finde das gleich aus mehreren Gründen bemerkenswert. Zum einen natürlich, weil ich als alter Weltraumnerd sofort neugierig werde, wenn irgendwo ein neues Raumfahrzeug auftaucht, andererseits ist es schon traurig, dass wir jeden Raketenstart von NASA, ESA und (bedingt auch) von Roskosmos verfolgen, aber das chinesische Weltraumprogramm nur in Fußnoten stattfindent. Dabei betreibt due Volksrepublik längst eine eigene Raumstation, landet Sonden auf dem Mond und arbeitet ziemlich zielstrebig daran, Menschen dorthin zu bringen. Man könnte jetzt den ganz großen Bogen zum Eurozentrismus und Kulturimperialismus machen, sollte man vielleicht bei Gelegenheit auch mal.
Gesehen
Anlässlich des 30. Geburtstags von „Zimmer frei!“ produzierte der WDR das Special „Legendär! – Wir feiern Zimmer frei!“. Und da ich die Sendung früher sehr mochte, musste ich natürlich reinschauen.
Rund 700 Folgen produzierten Christine Westermann und Götz Alsmann in den 20 Jahren zwischen 1996 und 2016. Eine ziemlich beeindruckende Zahl, zumal die beiden es schafften, aus der herrlichen Mischung aus Talkshow und gepflegtem Unfug ein ganz neues Fernsehformat zu entwickeln.
Im Jubiläumsspecial gab es ein Wiedersehen mit alten Bekannten, darunter Cordula Stratmann als Annemie Hülchrath, Jens Riewa und Jörg Thadeusz. Und natürlich viele Ausschnitte aus einer Zeit, in der das Fernsehen gelegentlich noch den Mut hatte, einfach albern und anders zu sein.
Ich gebe zu, dass sich beim Zuschauen eine kleine Vermissung einstellte. Vor allem Christine Westermann fehlt- Andererseits: Nach 20 Jahren war wahrscheinlich tatsächlich alles gesagt, jedes Spiel gespielt und jede denkbare Sahnetorte geworfen worden. (Sinngemäß hat das Götz glaube ich mal so gesagt)
Geschrieben
Ihr wisst es: Ich blogge in Wellen. Mal sprudeln die Texte, mal muß man lange Warten, wie die Fans auf den Wiederaufstieg des örtlichen Profifussballvereins. Momentan blubbert es ein wenig. Etwa im Legoblog und auf Medieathekentipps auf der Eskapedia.







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