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Dienstag, Mai 06, 2008

MGMT - Time to pretend

I'm feeling rough,
I'm feeling raw,
I'm in the prime of my life.

Let's make some music,
make some money,
find some models for wives.

I'll move to Paris,
shoot some heroin,
and fuck with the stars.

You man the island
and the cocaine
and the elegant cars.

This is our decision,
to live fast and die young.
We've got the vision,
now let's have some fun.

Yeah, it's overwhelming,
but what else can we do.
Get jobs in offices,
and wake up for the morning commute.

(...)

Freitag, Juni 19, 2009

Three chords and the truth, Teil X: Keith Urban - Kiss a Girl



To kiss and tell
It's just not my style.
But the night is young,
And it's been a while.
And she broke my heart,
Broke it right in two.
And it's fixing time,
But I'm feeling like I'm finally ready to
Find, find somebody new.
I wanna kiss a girl,
I wanna hold her tight,
And maybe make a little magic in the moonlight.
Don't wanna go too far
Just to take it slow,
But I shouldn't be lonely in this big ol' world.
I wanna kiss a girl.


Teil 1-9

Donnerstag, Oktober 10, 2019

Rpunkt spielt... Anno 1404

Nach anderthalb Jahrzehnten Bloggerei habe ich mich entschlossen unter "Rpunkt spielt..." eine neue Kolumne zu starten. Ich bin überzeugter Gelegenheits-PC- und Brettspieler, eine Nische, die bei Reviews im Netz viel zu selten bedient wird. (Sorry, ich habe keine 20 Stunden die Woche Zeit alle Sidequests in irgendwelchen mittelmäßigen Titeln abzugrasen.) Daher werde ich versuchen 2-3 Mal im Jahr meine 2cents zum Thema beizutragen. Mal sehen, wie lange ich durchhalte. 

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In meiner Nachwendejugend gab es nicht allzu viel elektronisches Gerät im Freundes- und Bekanntenkreis. Der Nachbarsjunge unter uns hatte einen C64, die Patentante einen Atari und nach der Jugendweihe besaß auch der liebe M. ein IBM-kompatiblen PC. Und da der M. ein netter Mensch war, scharrten wir uns um den Bildschirm und spielten in den Ferien tagelang zusammen Anstoss (er mit Schalke, ich mit Werder Bremen) und Colonization. So haben mich seit 1994 Aufbaustrategiespiele, am liebsten rundenbasiert, fest in ihren Bann gezogen.

Im Frühling stieß ich vermehrt auf Werbung für das neue Anno 1800* und da ich über Ostern zwei Wochen  "Strohwitwer" war, beschloß ich, der Reihe mal wieder eine Chance zu geben. Den letzten Teil, den ich noch nicht gespielt hatte, war 1404, so freute ich mich, daß ich ihn bereits für ein Zehner bei Steam erwerben konnte.

Der Spaß konnte beginnen. Das dachte ich zumindest. Ich Naivling! Denn wer wäre darauf gekommen, daß Steam/Ubisoft ein Spiel vertreibt, daß unter Windows 10 nicht laufen würde. Und dies zudem ohne Warnung. Am ersten Tag gab es gleich zwei Probleme zu lösen: Das Erste bestand darin, die Software so zum Laufen zu bringen, daß man alle Bildschirmbereiche klicken konnte, was mir nach viel Rumprobieren mit folgenden Systemeinstellungen gelang:


Kaum lief das Spiel, trat Problem Nr. 2 auf den Plan: Alle paar Minuten lief der Hauptspeicher voll. Die Verwendung von 64Bit-Systemen hatte bei Ubisoft niemand vorhergesehen. (Und auch keinen Fix bereitgestellt, obwohl man das Projekt bis heute weiter vertreibt.) Aber diese Links aus dem Netz halfen mir weiter (Link 1, Link 2, Link 3).

Das Spiel als solches ist gewohnt großartig, aufgrund der oben beschriebenen Schwierigkeiten sollte man aber vielleicht doch eher zu einem der aktuelleren Titel der Reihe greifen. Es muß ja nicht jeder so bekloppt sein, wie ich.

Mittwoch, Oktober 12, 2005

Don't push me, ...

...cause I'm close to the edge .
I'm trying not to loose my head.
It's like a jungle sometimes,
it makes me wonder
How I keep from going under.

Dienstag, August 09, 2005

Unorthodoxe Technikanwendung

Kollegin P: Gehen wir heute wieder zusammen zum Mittag?
Kollege M: Nein. Ich muß noch eine Glühbirne kaufen.
Kollegin P: Schon wieder? Wie oft gehen denn die bei Dir kaputt?
Kollege M: Ich habe beim Staubsaugen etwas zu doll rumgehampelt...

Dienstag, Mai 24, 2005

Umgesetzt

Die Stimmung auf dem Flur ist zum Gefrieren: aus "Effektivitätsgründen"(=der Chef wollte es so und fand keine bessere Begründunng) spielten wir mal wieder eine Runde "Schreibtisch wechsel Dich". Diesmal ohne große Verschiebereien: Kollegin M wurde, da sie eigentlich in der "falschen" Abteilung sitzt, von Kollegen E zur Kollegin O "versetzt". Die Wege sind zwar nun kürzer, aber ob ich es als Chef riskiert hätte, wegen so einer Kleinigkeit den Unmut von drei guten Mitarbeitern (M,E und O) auf mich zu ziehen... Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist es interessant, daß die Menschen noch genauso wie in der Schule reagieren, als dort früher Schreibtschinachbarn "strafversetzt" wurden.

Sonntag, Dezember 10, 2023

Woche 46/2023 - Überall die Beatles

Ich kann gar nicht zeitlich verorten, wann ich die Beatles fest in mein Herz schloss. Als mein Schwesterherz Ende der 80er Jahre das "Blaue Album" von meinem Onkel (?) auf Kassetten überspielte? Der Moment in dem der M. in Klasse 2 zu uns stieß und verkündete: "Mein Lieblingslied ist 'Help'!"? Oder wurde meine Leidenschaft erst mit Pauls "Get back" Konzert-Dokufilm von 1991 geweckt, den ich irgendwann vom Fernsehen auf VHS aufzeichnete?

Jedenfalls habe ich in den letzten Jahrzehnten wirklich größten Spaß an ihrer Musik gehabt und viele schöne Erinnerungen an ihre Alben, wie auch an den Besuch des Beatles Museum in Liverpool vor fast 25 Jahren, die Kompilation 1s aus dem Jahr 2000, das Remixalbum "Love" für den Cirque du Soleil (2006) und das unfassbar gute "Let It Be… Naked" (2003). 


Natürlich gab es immer wieder auch Dinge aus dem Umkreis der Band, die mich nicht wirklich überzeugten, wie etwa den Film "Yesterday" oder die "Beat bugs"-Kinderserie, welches für mich beide etwas zu glattpolierte Kommerzprodukte waren. 

Richtig geweckt wurde mein Beatlesbegeisterung zuletzt wieder durch die "Get back"-Doku auf, der McCartney 3,2,1-Reihe und den "Paul McCartney: Inside the Songs"-Sendungen vom BBC-Radio.
  

Daher hatte ich ein bisschen Angst vor der wahrscheinlich letzten Beatles-Single "Now and Then", die ich nun als Ohrwurm aber schon ein paar Wochen fröhlichen Herzens durch die Gegend trage. Ja, das offizielle Musikvideo ist grausam und beim Arrangement hätte man ein bißchen sparsamer sein können (wie etwa bei diesem Cover), aber es bleibt ein tolles Lied, der wohl bahnbrechendsten Band des 20. Jahrhunderts.

Montag, Juli 13, 2009

Zitat des Tages

Kollege zur Kollegin:
"Please stop touching your boobs while I'm talking to you!"

Mittwoch, Dezember 24, 2025

Woche 49/2025 - Müde Menschen und fliegende Weihnachtsgeschenke

Der Jahresendspurt brachte die Liebste und mich ehrlich gesagt an den Rand unserer Kräfte: zu viele Termine, soziale Verpflichtungen, To-dos und berufliche Deadlines.

Aber nach vier Weihnachtsfeiern, einem Jahresendfußballturnier und einigen Erkältungen im Familienverband saßen wir dann letztes Wochenende doch gemütlich auf der Couch und packten Geschenke ein.

2025 steht wieder einmal Weihnachten bei den Schwiegers an, wir wechseln jährlich zwischen daheim und Siebenbürgen, wobei wir zuletzt aber zwei Jahre hintereinander unter dem eigenen Weihnachtsbaum saßen, was wir alle – inkl. Kater – sehr genossen haben, auch wenn wir natürlich auch den Szekler-Teil der Familie gern besuchen.

Logistisch ist das aber immer eine Herausforderung: Welche Geschenke bringen wir mit? Welche gibt es erst daheim? Vorzugsweise sollten alle Präsente leicht und von geringem Volumen sein. Unzerbrechlich wäre auch ein Vorteil. Packt man wenigstens ein Geschenk pro Kind in das Handgepäck?

Wenigstens ist uns in diesem Jahr Pegasus hold und es gibt wieder einen Direktflug von Hamburg nach Sibiu. Das reduziert unsere Reisezeit von 14 auf 12 Stunden. Immerhin.

Aber daran mag ich noch gar nicht denken. Wir packen jetzt lieber weiter ein und schauen meinen neuen liebsten Weihnachtsfilm: The Holdovers. Hach, da passt einfach alles.

P.S. Meine Liebste sagt, das sei (m)ein absoluter Einpack-Lifehack. Also teile ich ihn hier:





Mittwoch, Oktober 11, 2023

Woche 40/2023 - Von Marseille nach Split, Schreibgruppenfreude und Pipelinepionierbetriebskompanie

In den letzten Tagen in Südfrankreich wurden noch einmal klassische Klischees bemüht. Es wurde Boule auf dem kleinen Platz hinter dem Rathaus gespielt, eine halbverrostete Ente parkte vor einer Werkstatt, und im kleinen Antiquariat hatte der hundebesitzende, langhaarige Besitzer vor allem alte Comics angehäuft. Alles wie in den guten alten Zeiten. Nun ja, das "M*cron SS"-Graffiti an der Mauer vielleicht nicht.

Die Woche begann dann in Split und mit einer neuen Liebe: den kroatischen Fritule, einer Mischung aus Quarkbällchen, heißen Waffeln und Mutzen. Auch ansonsten kann ich Split für ein längeres Wochenende empfehlen. Das Einzige, was mir wirklich fehlte, war ein herausragendes Museum oder eine Galerie. Mächtig beeindruckt war ich vom Stadion Poljud. Den Heimatverein dort in der Conference League spielen zu sehen, wäre - neben einer Paternoster-Fahrt, dem Anblick eines Space Shuttles und dem Kauf eines Schirms bei James Smith & Sons - definitiv etwas für meine ansonsten recht kurze Bucketlist.

Gefreut

Unsere Schreibgruppe ist auf Discord umgezogen, und der gemeinsame Austausch motiviert mich sehr. Ich hoffe, wir behalten den Schwung. Mein erster Erfolg: Eine Bestandsaufnahme aller momentan dahinwabbernden Schreibprojekte. Es sind - neben dem Weltraumtier - deren neun. Aber dank Flix habe ich keine Angst mehr vor der Vielleichtschublade. :) <3

Gehört

Der Lütte (5) ist ganz verliebt in eines meiner Lieblingslieder in einer meiner Lieblingsversionen.


Gelernt

In der Bundeswehr gab es bis 1972 eine Pipelinepionierbetriebskompanie.


Mittwoch, April 09, 2008

Dumme Frage, dumme Antwort...

Kollegin: What about lunch?

Kollege: Lunch?

Kollegin: Not yet, but in general.

Kollege: In general?! I'm used to have lunch...

Sonntag, Juni 23, 2024

Woche 25/2024 - The Smashing Pumpkins

In den 90ern seine eigene Pubertät erlebt zu haben, geht mit ganz seltsamen Erinnerungen an Musik einher. Klar, da waren neue Kanäle für Heranwachsende wie Viva und NJoy Radio, aber auch ganz viel Fragwürdiges, wie Gummistiefeltechno, Boybandgedöns und das Dancefloorgrauen.

Bei mir lagen im tragbaren CD-Spieler Garth Brooks und Police, Jewel und Alanis Morissette, Grönemeyer und Bruce Springsteen. Und dann gab es da Bands, die ein gewisses Grundrauschen erzeugten: R.E.M., Beastie Boys, die Smashing Pumpkins. Nicht ganz so innig geliebt wie meine Favoriten, aber auf jeder Party und bei jedem Herzbruch dabei.

Durch glückliche Umstände kam ich an ein Ticket und konnte gestern die gut gealterten Herren in der Wuhlheide erleben. Achtzig Euronen waren eine ganz schöne Investition, aber mit den Special Guests "Interpol" bekam man quasi auch zwei Konzerte zum Preis von zwei.

Die Indie-Rocker aus New York hatten ein sehr hörbares Set zusammengestellt, was mich sehr dazu motiviert, ihr Oeuvre mal auf Spotify nachzuhören. Ich fühlte mich sehr an Britpopnächte in einem gewissen Liverpooler Club anno 2000 erinnert. Nur der Gesang des Leads war etwas gewöhnungsbedürftig, oder wie es meine sehr nette Begleitung ausdrückte: "Haben die Strohhalme gezogen, wer singen muss?!".

Spätestens beim Hauptact war die Location vollgepackt mit 17.000 Menschen mittleren Alters, die sicherlich auch problemlos als Publikum bei Peter Maffay durchgegangen wären. Der körperliche Zerfall ist halt ein ungeliebtes Massenphänomen. Über diesen und andere Schocks half der eine oder andere Joint hinweg, der um uns konsumiert wurde und meine Fahrtüchtigkeit als unfreiwilliger Passivraucher hoffentlich nicht beeinträchtigte.

Die Pumpkins 3.0 bzw. 4.0 - wir waren uns nicht ganz sicher, wie wir das zählen sollten - lieferten eine recht routinierte Show ab, brachten aber alle Klassiker unter (1979, Disarm, Tonight, Tonight etc. pp.), die man sich so erhofft hatte, und mit Springtimes sogar eine nette Melodie, die ich noch nicht kannte und den Rest des Abends vor mich hinsummte.

Es war auch noch ziemlich viel vom Tag übrig, als man den Konzertbetrieb - ohne Zugabe - vor durchschnittlich motiviertem Publikum kurz vor 22 Uhr ohne großes Tamtam einstellte.

Die Soundqualität hatte fernab vom Innenraum die gewohnte Schwammigkeit der Wuhlheide, trotzdem nervte das Geschrammel zwischendurch ein wenig. Ein Keyboarder hätte dem Abend sicherlich auch gut getan, so kam diese Spur durchgehend und etwas sehr unromantisch vom Band.

In zehn Jahren komme ich vielleicht mit den Kids noch mal zur Abschiedstour der Kürbisse. Bis dahin kann Billy an seinen Guildo-Horn-Gedächtnis-Moves für die Bühne noch feilen. Bis dahin höre ich ab und zu in die gut abgehangen Alben der frühen 90er rein und denke an den lieben M., den wir nun schon seit 15 Jahren vermissen.

Mittwoch, Juni 09, 2021

Woche 21/2021 - Plattdeutsch, Nolans Batman, Lyle Lovett & Das unsichtbare Raumschiff

Nachgedacht

Früher hörte man in der Stadt noch öft Plattdütsch. Mittlerweile ist die letzte Generation, die Platt noch als Muttersprache hat, fast aus dem alltäglichen Leben verschwunden. Sie verbringt den Lebensabend nicht mehr unbedingt im öffentlichen Leben. Im ehemaligen Fischerdorf am Meer gab es in meinen Kinder- und Jugendjahren immer Menschen, die etwa auf dem Markt oder im Fotofachgeschäft nur so mit ortsansäßigen Kunden und Touristen sprach. Mir fehlt das. Der Dialekt wird sicherlich bleiben, aber die Sprache an sich stirbt gerade aus.

Geschaut

Ich habe mit zehn Jahren Abstand den ersten Nolan-Batman noch einmal geschaut. Die erst 1/3 mit dem Kalenderblattgeschwarfel von Liam Neeson sind schon ziemlich lahm, der Rest des Film ist dann aber schon ganz okay. 

Ich glaube ja, daß die Nolan-Reihe aus zwei Gründen so hochgejubelt wurde: (1) Gab es vorher kaum vernüpftige Comic-Verfilmungen (Ja, ja. Sin City und die Burton-Fledermausfilme...) (2) War der zweite Teil dieser Reihe ziemlich gelungen. 

Den dritten Teil fand ich ziemlich überfrachtet und aufgebläht. Aber vielleicht lag es auch an der Auflösung. Wir sahen den Streifen im damals größten IMAX der Welt in Sydney. Die Bildschirmdiagonale war 35x29 m und wir saßen in der ersten Reihe. 

Gehört 

Lyle Lovett hat sich irgendwie wieder in meine Playliste reinrotiert. Im Juli 2011 hatte ich das vergnügen ihn in Hamburg live zu sehen. Vollgepumpt mit Ibuprofen erlebte ich das vielleicht beste Konzert, das ich jemals gesehen habe. (Knapp dahinter sind bei mir die Kings of Leon angesiedelt, die ihre Programm, wie auf der Platte runterspielten. Unglaublich. Und Hugh Laurie war auch gut. Und Sting mit und ohne Paul Simon und Gröni mit seiner "Bleibt alles anders"-Scheibe und....)


Gelesen 

Im Comicbuchladen meines Vertrauens habe ich "Das unsichtbare Raumschiff" entdeckt. Eine kurze, sehr humoristische, Sci-Fi Geschichte um ein - Trommelwirbel! - unsichtbares Raumschiff. So setzt man witzige Anfangsideen um: konsequent, liebevoll und mit einem wachen Auge dafür, wann der Plot auserzählt ist. 

Dienstag, Oktober 03, 2023

Woche 38/2023 - Vegetarisches Korma, Fanart und zwei Super Mario Filme

Gesehen

Mit den Kiddies haben wir den neuen Super Mario Film angeschaut. Ich hatte mich zuvor rein gar nicht über diesen informiert, denn konnte er wirklich schlechter sein als die Verfilmung von 1993, die ich damals mit M. im Kino ansah? (Neben "Face/Off" (1997), "eXistenZ" (1999) und "Cecil B. Demented" (2000) sicherlich das Kurioseste, für das ich jemals Geld auf den Tresen legte.) 

Hat gar nicht wehgetan, lautet diesmal meine Diagnose. Aber ich glaube, selbst für die Kinder war es etwas zu flach. Nintendo macht lieber weiter Hüpfspiele, das könnt ihr wirklich gut.

Gekocht

In meinem Ex-Kolonialwarenhändler meines Vertrauens stieß ich kürzlich auf diese tolle Korma Paste von Fairtrade Original. Das Päckchen reicht für eine einmalige, innere Anwendung und ist sehr aromatisch. Ich haue dafür eine große Zwiebel in die Pfanne und dann drei Knoblauchzehen dazu. Dann brate ich 500g veganes Mühlenhack an und gebe zwei-drei große Hände voll Erbsen dazu. Das Ganze mit zwei guten Schüssen Kokosmilch oder Sahne verfeinern. Lecker Reis dazu und alle sind glücklich. (Super, jetzt habe ich Hunger.)

Gezeichnet

Ich habe jeden Abend in dieser Woche einen meiner liebsten Comiccharaktere gezeichnet. Ach, das war richtig angenehm und entspannend. Wenn die Motivsuche immer so einfach und von Erfolg gekrönt wäre, würde ich den Zeichenstift öfter in die Hand nehmen.






Freitag, Mai 21, 2021

Woche 19/2021 - Vesto M. Slipher, Jan Böhmermann, New Super Mario Bros. U und Lyrik

Diese Woche verbrachte ich u.a. zwischen lektorierten Texten, frischen Webseiten und RBG-zu-CMYK-Umwandlungen. Ja, wir nähern uns mit großen Schritten dem Probedruck fürs #Kinderbuch. Ach, fühlt ich das gut an. :)

Und dann wurde auch noch gepodcastet. Eine gute Woche!

Gespielt

Nachdem ich mit dem Kind auf der "WiiU Super Mario 3D World" durchgespielt hatte, haben wir uns  nun an "New Super Mario Bros. U" herangewagt. Letzteres ist leider nicht so einsteigerfreundlich, wie der erstgenannte Titel. Die Multiplayerfunktion ist weniger durchdacht und es kommt viel schneller zu Frustrationen für jüngere Spieler*innen. Drei minus. 

Gesehen

Mit großen Interesse habe ich ein frisch veröffentliches laaanges Interview mit Jan Böhmermann  aus dem Jahr 2017 angesehen, der von Gregor Gysi sehr ausführlich befragt wurde. Das war eine sehr gut investierte Stunde. 

Podcast

Und dann konnte ich noch ein paar Folgen vom Zeitzeichenpodcast aufholen. So waren die Episoden zu Slipher und Friedrich Engels einfach großartig.

Gelesen

Ich bin ja absolut nicht der Lyriker, habe aber aus Gründen mal wieder in meine Gedichtbände geschaut. Die Liste meiner Favoriten ist wirklich kurz: Erich Kästner*, Robert Gernhardt*, Robert Frost*, Bert Brecht*, Jewel Kilcher*. 


Mittwoch, November 19, 2008

Blog-Woche des anonymen oder nicht-kommentierenden Lesers

Die Beiträge dieser Woche sei den Lesern gewidmet, die hier anonym mitlesen oder nicht kommentieren. Ich weiß auch Sie ganz herzlich zu schätzen! :o) Mein ganz besonderer Gruß geht an Frau W., den M., DGL und Agent L. (Ja, Du bist gemeint, mein Freund!)!

Donnerstag, November 19, 2020

18.11.2020 - Discgolf, Kinderbuch und andere Glücksmomente

Mein Mittwoch begann um 04:30 Uhr früh. Das kann ja was werden, dachte ich mir. Aber es wurde ein Tag voller positiver Überraschungen. Erst schickte mir die exLieblingskollegin ein Bild von ihrem Arbeitsplatz. Sie hatte eines meiner Aquarelle gerahmt und an die Wand gehängt. <3

Dann gab es nettes Gespräch mit den guten Freunden in Australien. Genau, dem Ort, wo Leute mit COVID in Hotelquarantäne geschickt werden und nicht die bekloppten 12% die öffentliche Meinung bestimmen. 

Gespielt
Nach der desaströsen Discgolfrunde von letzter Woche dachte ich mir: Neue Scheibe, neues Glück und schickte meinen neuen Mentor auf die Runde. Ich finde die Scheibe bedeutend "vorhersehbarer" als den von mir bisher genutzten Nuke OS. So dachte ich zumindest, bis ich das Ding auf einen Baum beförderte. Beim Rettungsversuch blieb dann auch noch mein pinker Meteor oben.



Nach erfolgreicher Bergung verlief die Runde weiterhin eher lala bis ich aus einer ziemlich kaputten Position, d.h. aus einem Busch heraus, mit einer Vorhand die Scheibe auf 15(?)m direkt in den Korb traf. Spätestens an diesem Punkt war der Tag gerettet. Das ist das Schöne am Discgolf: Ein einzig gelungener Wurf kann das Gesamtbefinden deutlich verbessern. 

Projekt #Kinderbuch
Am Nachmittag sprach ich zwei Stunden lang mit dem Illustrator des Kinderbuches. Ich glaube, das wird richtig toll. :)

Von der Sorte Tag nehme ich gern noch ein Paletten voll!



Mittwoch, Oktober 17, 2018

Montagsfrage #7 - Rezensionen

Es ist zwar nicht mehr Montag, aber immerhin auch ein Wochentag mit "M". Warum also nicht noch schnell die "heutige" Frage beantworten:

"Schreibst du überwiegend Rezensionen über Bücher, die dir gefallen, oder auch über Bücher, die dir nicht gefallen?"

"Rezension" ist vielleicht etwas hochtrabend für die kurzen Einschätzungen, die ich - früher im Blog und auf Lovelybooks, heute bei Goodreads - im Internet festhalte, aber ja, jedes Buch, das ich gelesen habe, bekommt eine kurze Bewertung. Denn obwohl ich, wie der Herr Kowski, ordentlich vorfiltere, gibt es doch ab und zu etwas, was ich ganz schrecklich finde. In diesem Jahr ist mir etwa "Dienstags bei Morrie*" in außerordentlich schlechter Erinnerung geblieben.

Ein netter Nebeneffekt ist, daß solche Listen auch eine toller Erinnerungsstüze für einen selbst sind, z.B. wenn man ein gutes Buch als schnelles Geschenk sucht. (An dieser Stelle fiel mir zum ersten Mal ein, daß man vielleicht bestimmten Menschen im Umfeld auch einfach super schlechte Bücher schenken könnte...)

Mittlerweile  führe ich sogar über die Kinderbücher "Protokoll", vielleicht folgen auch irgendwann mal eine "Sammelempfehlung" im vernachlässigten Elternblog.

Insgesamt betrachtet ist meine Leseliste ein sehr bunter Haufen, da ich selbst meine gelegentlichen Ausflüge in die Comicwelt - zuletzt las ich mich ein bißchen in Spirou ein - dort verzeichnet sind.

P.S. Für Filmrezensionen verwende ich übrigens Letterboxd. Auch ganz nett!

Mittwoch, Mai 08, 2024

Woche 15/2024 - Pokemon, LMM und Kate Nash

Mein persönlicher Bildungsauftrag im Büro ist es für 2024, den Kolleg*innen beizubringen von LLMs zu sprechen, wenn sie LLMs meinen und nicht immer von KI/AI.

Gespielt

Ich (Jg. 1979), war ja deutlich zu alt für den ersten Pokemonhype. Doch vor einiger Zeit begann das große Kind (8) auf dem Schulhof Karten zu ertauschen und ihr Taschengeld für Booster Packs auszugeben.

Ich habe es ja nicht so mit Monstern und Feen, Horror und Krimis, Autos und Eiskunstlaufen. Trotzdem sollte man - ab und zu - mal über den eigenen Schatten springen und so habe ich beschlossen - ermutigt von der guten Scheini - das Kind in ihrem neuen Hobby zu unterstützen. 


So brachte der Osterhase "Mein erstes Spiel*", eine Art Starterset für zwei Spieler mit vereinfachten Regeln. Und ich muß sagen, dass der Vertreter aus der Ordnung der Lagomorpha gute Arbeit geleistet hat. Das Spiel vermittelt gut die grundsätzlichen Mechaniken  und kam bei uns Unbedarften ohne Vorkenntnisse (5, 8, 38 und 44 Jahre) sehr gut an und selbst der Spielemuffel unter uns (ich nenne keine Namen, sondern liebe meine Frau innigst) bekam Lust auf mehr. 


In der Folgezeit waren wir nun schon mehrfach im heimischen Laden für phantastisches Spielgerät , wo sich die Kids etwas aus dem 0,20€/Karte Stapel etwas aussuchen konnte, was ich zu diesem Zeitpunkt für den bedeutend besseren Deal halte als die Booster für 5€. Nur die Sammelalben fand ich vor Ort etwas teuer, die haben wir - ganz planetenvergessen und wenig nachhaltig - doch lieber zum halben Preis bei Temu bestellt. 
Im nächsten Schritt haben wir uns auf Hausregeln geeinigt, was z.B. Deckgrößen und Fähigkeiten angeht, und wir hoffen uns nach und nach (d.h. mit langsamen Anpassungen der besagten Hausregeln) an die offiziellen Regeln heranzutasten. Ich werde berichten!

Gehört 
Wir müssen alle viel mehr Kate Nash hören. (Also meinen Vorsatz wahr gemacht, Gesamtwerk durchgehört und eine Playlist erstellt.) 

"Everything you feel can just come undone
And the media supports all the far right scum
I just want to believe but the feelings not inside me
The sun has gone and so must I
Do you think we'll know each other when we die?
The sky is grey and I'm blue
Have I told you that I love you?"

Ich mag ihre Stimme, ihre Texte, die Verspieltheit, der immer etwas unrunde Sound. Ach, mögen. Große Liebe.