Posts für Suchanfrage rpunkt spielt werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage rpunkt spielt werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

Donnerstag, Oktober 10, 2019

Rpunkt spielt... Anno 1404

Nach anderthalb Jahrzehnten Bloggerei habe ich mich entschlossen unter "Rpunkt spielt..." eine neue Kolumne zu starten. Ich bin überzeugter Gelegenheits-PC- und Brettspieler, eine Nische, die bei Reviews im Netz viel zu selten bedient wird. (Sorry, ich habe keine 20 Stunden die Woche Zeit alle Sidequests in irgendwelchen mittelmäßigen Titeln abzugrasen.) Daher werde ich versuchen 2-3 Mal im Jahr meine 2cents zum Thema beizutragen. Mal sehen, wie lange ich durchhalte. 

......................................................................

In meiner Nachwendejugend gab es nicht allzu viel elektronisches Gerät im Freundes- und Bekanntenkreis. Der Nachbarsjunge unter uns hatte einen C64, die Patentante einen Atari und nach der Jugendweihe besaß auch der liebe M. ein IBM-kompatiblen PC. Und da der M. ein netter Mensch war, scharrten wir uns um den Bildschirm und spielten in den Ferien tagelang zusammen Anstoss (er mit Schalke, ich mit Werder Bremen) und Colonization. So haben mich seit 1994 Aufbaustrategiespiele, am liebsten rundenbasiert, fest in ihren Bann gezogen.

Im Frühling stieß ich vermehrt auf Werbung für das neue Anno 1800* und da ich über Ostern zwei Wochen  "Strohwitwer" war, beschloß ich, der Reihe mal wieder eine Chance zu geben. Den letzten Teil, den ich noch nicht gespielt hatte, war 1404, so freute ich mich, daß ich ihn bereits für ein Zehner bei Steam erwerben konnte.

Der Spaß konnte beginnen. Das dachte ich zumindest. Ich Naivling! Denn wer wäre darauf gekommen, daß Steam/Ubisoft ein Spiel vertreibt, daß unter Windows 10 nicht laufen würde. Und dies zudem ohne Warnung. Am ersten Tag gab es gleich zwei Probleme zu lösen: Das Erste bestand darin, die Software so zum Laufen zu bringen, daß man alle Bildschirmbereiche klicken konnte, was mir nach viel Rumprobieren mit folgenden Systemeinstellungen gelang:


Kaum lief das Spiel, trat Problem Nr. 2 auf den Plan: Alle paar Minuten lief der Hauptspeicher voll. Die Verwendung von 64Bit-Systemen hatte bei Ubisoft niemand vorhergesehen. (Und auch keinen Fix bereitgestellt, obwohl man das Projekt bis heute weiter vertreibt.) Aber diese Links aus dem Netz halfen mir weiter (Link 1, Link 2, Link 3).

Das Spiel als solches ist gewohnt großartig, aufgrund der oben beschriebenen Schwierigkeiten sollte man aber vielleicht doch eher zu einem der aktuelleren Titel der Reihe greifen. Es muß ja nicht jeder so bekloppt sein, wie ich.

Mittwoch, März 17, 2021

Rpunkt spielt... schon ziemlich lange

Herr Kowskis Tweet führte dazu, daß ich mal etwas länger über meine Videospielvergangenheit nachdenken mußte. Und ich denke diese Gedanken passen ganz gut in die "Rpunkt spielt"-Rubrik, die ich schon sehr lange etwas wiederbeleben möchte.

Meine ersten Berührungspunkte mit Computerspielen hatte ich im Pionierhaus meiner Heimatstadt. Dort gab es einen Poly-Play auf dem man u.a. "Schießbude" und einen PacMan-Clone spielen konnte. Zudem erinnere ich mich an die eine oder andere Partie "Boulder Dash" auf einem KC85 (?) im dortigen Computerkabinett.

Da mein Vater bis zur Rente nautischer Offizier war, besuchten wir ihn als Kinder öfter an Bord, wo mein Schwesterherz und ich Pong auf der einzigen Spielkonsole der DDR, dem BSS_01, zockten.

Apropos Konsole: Eine Konsole war dann auch mein erstes eigenes Gerät. Auf dem NES gab es dann ganz viel Super Mario, Tetris und das erste Zelda. Auch noch heute gehören für mich die Nintendotitel "Super Mario World" und "A Link to the Past", welches ich auf einem geborgten SNES spielte, zu den besten Titeln überhaupt. Äußerst positive Erinnerung habe ich auch an durchgezockte Winterferien in denen ich mit meiner Schwester in "Lillehammer 94" maß. 

Überhaupt war das Spielen mit- oder gegeneinander, etwa bei World Games (C64), Anstoss oder Fifa 96 (beides PC) immer ein Highlight im Freundeskreis.

Allein hatte ich sehr viel Spaß an Strategietiteln, wie Colonization, Age of Empires und natürlich Anno.  

Wenn ich mir die Spieletitel aus meiner ersten Lebenshälfte so ansehe, sind das genau die Genres, die ich auch heute als Casual Gamer bevorzuge: Kompetitive (Sport)Spiele, Strategietitel und Wohlfühlgames (gerne auch aus dem Hause Nintendo).

Foto: Ravi Palwe

Samstag, September 05, 2020

Rpunkt spielt... Townscape (Steam)

Zur Entspannung am Abend kann man sich auf der Couch fläzen, oder puzzeln, oder zeichnen, oder abwaschen, oder Yoga machen oder einfach zu "Townscape" greifen.

Ja, ein Computerspiel wäre jetzt auch nicht mein erster Gedanke gewesen, wenn man auf der Suche nach Zen ist, aber dann ist mir Townscape über den Weg gelaufen, welches eher Spielzeug als Spiel ist.

Für ganze 4,99€ bekommt man ein Game, daß ganz ungewöhnlich beginnt. Man hat eine Wasseroberfläche, seine Maus und eine Farbpalette. Und dann klickt man irgendwo hin und beginnt somit seine eigene Inselwelt zu erschaffen. Keine Feinde, keine Ressourcen, keine Punkte. Entspannend und süchtig machen zugleich. Wer z.B. auf Twitter nach Townscape sucht, wird viele, viele tolle Fotos von Inseln finden. 

Aber laßt Euch am Anfang davon nicht "einschüchtern" sondern klickt auf Eurer eigenen Insel einfach mal fröhlich drauf los! Es ist ein entspannender Mordsspaß!

(P.S. Bad North vom gleichen Macher ist übrigens für Strategiefreunde auch zu empfehlen.)

Montag, März 30, 2020

Rpunkt spielt... zCube (iOS)

Tja, auch unterwegs mit dem iPhone haben es mir Strategietitel angetan. Daher installierte ich kürzlich zCube (iOS, 1,09€)

Die Echtzeitsimulation dürfte die Älteren unter uns vielleicht an die ersten Commmand & Conquer-Titel erinnern dürfte. Das Alleinstellungsmerkmal von zCube sind dabei aber keine riesengroße Karten, sondern ein Würfel auf dem sich die ganze "Welt" befindet und interessante Strategien ermöglicht. Als Spielmodi stehen eine offene Welt (Custom Game) und Missionen (Missions) zur Auswahl.

Leider sind weder die 24 Missionen in drei Schwierigkeitsstufen, noch die offene Welt besonders herausfordernd. Die AI ist einfach zu schwach und der Technologiebaum viel zu klein und monoton. Einsteiger in das Genre haben vielleicht etwas länger Freude an dem Spiel als ich. Fortgeschrittene Spieler dürften sich, auch aufgrund des fehlenden Online-Modus, schnell langweilen. Wobei drei bis vier Stunden entspannter Spielspaß für 1,09€ nun auch wirklich nicht zu teuer sind.




Montag, November 30, 2020

30.11.2020 - Schnupfensaison & Battle of Polytopia

Gestresst

Die Woche hatte den bestmöglichen Anfang: Der Lütte ist erkältet und hustete die ganze Nacht so vor sich hin, daß nicht mal der Kater  schlafen konnte. Nur unsere Tochter ließ sich wie gewohnt durch nichts stören. So konnte sie wenigstens morgens zur Kita. Aber so ganz gesund sind wir momentan alle nicht. Solang es aber nichts ernsteres oder sogar Covid ist, meckere ich nicht. 

Natürlich aufgrund der Nacht unser Morgenfahrplan passé. Aber irgendwie schaffte ich es rechtzeitig am Schreibtisch zu sein. Zumindest fast, denn vorher mußte ich nach dem Kinderlieferdienst noch ein paar Lebensmittel besorgen. Dann bis Mittag gearbeitet, Krankenschein von der Kinderärztin geholt (Hüpfendes Hippopotamus, war das voll dort!) und anschließend den neuen Anwohnerparkausweis geholt. (Ich könnte jetzt meinen Digitalisierungsrant von neulich fortsetzen, habe aber keine Nerven mehr dafür.) Dann wieder zurück an den Schreibtisch.

Gespielt

In der Mittagspause habe ich mal wieder eine Runde "Battle of Polytopia" gespielt, nachdem ich gestern gelesen habe, daß dem wohl besten rundenbasierenden Strategiespiel auf iOS ein dickes Update spendiert wurde. Zwischenfazit: Es macht immer noch einen Riesenspaß und ich kann es ohne Einschränkung empfehlen. (Eine ausführliche Rezension unter "Rpunkt spielt..." folgt ... irgendwann.)



Donnerstag, März 11, 2021

Woche 9/2021 - Einfach mal luppen, Sven Regener & Spider-Man

Die letzte Woche war aufgrund vieler dienstlicher Aufgaben sehr zugepackt. Kurzfristig wird das noch anhalten. So ein Urlaub mit richtig Abschalten wäre mal schön. Vielleicht bekommen wir das 2021 noch hin.

Geärgert

Momentan scheint sich das Rehosten von Podcasts durchzusetzen. Nach Spotify machen das jetzt auch Amazon und Google so. Ziemlich ungeil ist das, muß ich sagen. 

Gehört

Apropos Podcast, nachdem mir "Einfach mal luppen..." eine Weile lang doch etwas zu seicht war, habe ich zur Sendung der Fußballbrüder Kroos zurückgefunden. V.a. die Folgen mit den Gästen Per Mertesacker, Manuel Gräfe und Stefan Reinartz gefielen mir richtig gut. 

Lieblings(?)autor Sven Regener hat eine neue Platte herausgebracht. Diesmal gibt es aber keinen deutschsprachigen Gesang mit Element of Crime, sondern eine Jazz-LP mit schön schnoddrigen Trompetenspiel. 


Gesehen

Das (Staffel-)Finale von WandaVision konnte zwar nicht ganz mit den letzten Folgen mithalten, war aber trotzdem sehr unterhaltsam, wie die ganze Show. Bestes Popcornfernsehen.

Zudem habe ich mir in den letzten Tagen seiner Netflixpräsenz noch "Spider-Man: A New Universe" (OT: Spider-Man: Into the Spider-Verse) angeschaut. Optisch und v.a. akustisch (Was für ein Soundediting!) ein echtes Brett. 

Gespielt

Es gab in dieser Woche die eine oder andere Partie Fifa 21 auf der Switch nachdem die Kinder im Bett waren. Dazu könnte ich einiges erzählen. Es wird wirklich Zeit, die Kategorie "Rpunkt spielt" wiederzubeleben.

Gelesen

Mit dem Nachwuchs "Pippi geht an Bord" gelesen. Fazit: Mja. Schon ganz okay. Aber der ganz große Pipi-Fan werde ich nicht mehr.

Dienstag, Februar 18, 2020

Rpunkt spielt.... Dr. Mario World (lieber nicht mehr)

Mit einem guten Puzzlespiel bekommt man mich genauso wie mit Retrogaming, also war ich vollends begeistert, daß Nintendo den (S)NES-Klassiker Dr. Mario für iOS wiederbelebt.

Bildergebnis für Doctor Mario NES
Der Klassiker von 1990 ist unschlagbar.
Vor nun mehr fast 30 Jahren gehörte Dr. Mario, neben Tetris (und später Lumines auf der PSP), sicherlich zu meinen Favoriten in den Genre.

Was kann da schon schiefgehen?, mag man fragen.

Eine Menge!, muß man antworten.

Dr. Mario World ist überfrachtet, laut und einfach lausig.

Zunächst kann man das Spiel nur bei bestehender Internetverbindung zocken: Der Grund der "Reisemodus" ist quasi ein Candy Crush Clone, d.h. es wird eher herumgelickt um Aktivität vorzutäuschen als das gespielt wird. Die ersten Level sind viel zu einfach, dann plötzlich so schwer, daß sie ohne zusätzliche Käufe in der App nicht mehr zu schaffen sind. Ein Endlosmodus gibt es nicht, der "Versus"-Mode ist eher gut gemeint als gut gemacht. Eine Runde dauert ca. 2min. Als Belohnung gibt es ein paar Münzen und eine Rangliste.


Bildergebnis für dr. mario world
Bei der Neuauflage möchte man nur noch Wegrennen

Mein Fazit: Der Spielspaß hält nicht viel länger als der Titel zum Laden braucht. Ich sage: Hände weg und holt Euch lieber einer schönen Vollpreistitel. (Leider habe ich noch keinen wirklich, wirklich guten Puzzler im Tetris/Lumines/Dr. Mario-Stil für iOS gefunden. Für Tipps in die Kommentare bin ich dankbar.)

Freitag, April 02, 2021

Rpunkt spielt.... Fifa 21 (Switch)

Was kann ein in die Jahre gekommener "Casual Gamer" Neues über einen Branchenprimus sagen, der schon x-mal von Profis rezensiert wurde? Nicht so richtig viel, aber vielleicht gibt es für die geneigte Leserschaft doch das eine oder andere interessante Details, daß sich aus meiner Spielerhistorie ergibt. 

Mein erstes Fifa spielte ich 1996 auf dem PC, aber nicht als Vollversion, sondern als das berühmt-berüchtigte Brasilien gegen Italien-Demo bei dem man eine Halbzeit gegeneinander zocken durfte. Im Jahr darauf kaufte ich dann den Vollpreistitel zusammen mit einem eigenen EA-Sports Controller-Set, welches man über die parallele Schnittstelle des PCs andrösel mußte, denn USB war gerade erst frisch erfunden. 

In der darauffolgende Dekade zockte ich jedes Jahr den neusten Titel bis ich eine genauso lange Pause einlegte. Mit Fifa 21 habe ich also nach langer, langer Zeit erstmals wieder mein Lieblingsfußballliveactionspiel vor mir. (Diese Einschränkung muß sein, denn es gibt ja auch noch das eher simulatorische Hattrick und Anstoss.)

Mein Lieblingsbug im Spiel: Ein mit Rot vom Platz gestellter Spieler
- hier Luka Modrić, der Gruselgrätscher aus Zadar - ist immer noch
auf dem Feld sichtbar und wird sogar in Manndeckung genommen,
während später jeder Ball durch ihn durchrollt und er unbeweglich
dasteht wie Mario Gomez, der auf eine Torchance wartet.

Mein erstes Fazit: Fifa ist immer noch Fifa. Der Spielfluß stimmt, die Einstellungsmöglichkeiten, Spieler und Mannschaften sind mannigfaltig. Einen Sprung in Gameplay und Darstellung konnte ich nicht feststellen. Aber mit dem Taschengeldgrab FUT, wo man für erspielte oder erkaufte Coins anhand von Sammelkarten Spieler freischaltet, gibt es einen Spielmodus, den ich noch nicht kannte. Aber wie gesagt, der alte Mann war ja schon eine Weile weg. Kein Wunder, daß ich nach einer kurzen Testphase dem Onlinemodus lieber meide, da mich mittlerweile jeder 12Jährige auf dem virtuellen Kanalsdeckel naß macht. Im Gameplay legen die Fifa-Entwickler meiner Meinung nach viel zu viel Wert auf Dribblings und Ballbesitz, ein Fetisch den wir wohl der "Generation Tuchel" verdanken. Trotzdem macht das Spiel viel Spaß und meine Kritikpunkte sind eher Kleinigkeiten:

  • Die Kommentare sind gelegentlich immer noch sehr unpassend und wiederholen sich häufig. Statistik und situationsbedingte Kommentare ("Heute haben wir ein Nord-/Süd-Ostderby.", "Erleben sie den aktuellen Torschützenkönig in Aktion." o.ä. fehlen mir.)
  • Leider fehlt auf der Switch die Möglichkeit Videos aus dem Spiel zu speichern oder sogar zu exportieren. 
  • Bälle werden im Strafraum viel zu häufig geblockt. Feldspieler bleiben zu oft liegen, während Torhüter sich erheben wie Springfiguren.
  • Die Gesichteranimationen amüsieren hier und da, etwa wenn Marco Reus schon mal aussieht wie Simon Pegg.
  • In Sachen Animation des Publikums hat sich - bis auf die Auflösung vielleicht - seit einer Dekade nichts getan.
  • Ich hätte gern wieder Halbzeitlängen von 2min, den ich habe nicht immer viel Zeit.
Besonders positiv aufgefallen ist mir, daß die "Zeit des Zirkuses" in Fifa vorbei ist, d.h. es gibt keinen Fokus mehr auf Hundertausend individueller Tricks der "Superstars", obwohl gerade beim Fußball ersichtlich ist, wie sehr sich in der Vermarktung und Wahrnehmung von Mannschaftssportarten der Schwerpunkt von Vereinen auf Individuen verschoben hat. Auch die Möglichkeit sich die Titel des berühmten Fifa-Soundtracks seperat in einem integrierten Player anzuhören, finde ich großartig, auch wenn mein heutiger Musikgeschmack nicht mehr unbedingt kompatibel ist. 

Kurzum: Ich hatte trotz megadurchgestylten Marketingprodukt Fifa 21 viel Spaß mit dem Titel und es besteht die Gefahr, daß ich mir am Ende des Jahres auch den Nachfolger gönnen werde.

Dienstag, April 06, 2021

Rpunkt spielt(e)... Super Mario Bros. 35 (Switch)

Ich berichtete ja vor kurzem, daß ich bei Fifa, den Online-Modus eher meide. Anders ist die Sachlage bei Super Mario Bros. 35. Bis zu seiner Abschaltung - unten mehr dazu - schob ich gelegentlich eine Runde des Jubiläumsspiels ein, das weitestgehend auf dem Klassiker aus dem Jahre 1985 basierte. Und Dank der in den frühen 90er Jahren von mir investierten Stunden vor dem NES, hatte ich tatsächlich regelmäßig Chancen gegen die 12jährigen auf den Nintendoserver.



Das Spielprinzip war relativ einfach. Man trat in den Level aus dem Originalspiel gegen 34 Mitspieler*innen an. Allerdings nur für einen sehr kurzen, mit einer Stopuhr festgehalten Zeitraum. Für jede getretene Schildkröte oder zermatschten Pils bekommt man Extra-Sekunden für das eigene Zeitguthaben, während zusätzliche Gegner auf den Bildschirmen der Konkurrenz erscheinen. Wer am Ende übrig blieb, gewann.

Wie gesagt, mir machte der Spielmodus sehr viel Spaß und Super Mario Bros. 35 zeigt, wie alte Spielideen auch heute noch viel Freude machen können. Leider wurde das Spiel inzwischen vom Server genommen, was so manche Nintendofreunde verärgerte. Ich finde es auch ein bißchen Schade.

Donnerstag, April 18, 2019

Selbstermutigungs- und Selbstbeleuchtungsposts

Seit 15 Jahren existiert dieses kleine Blog. Seit nunmehr 10 Jahren bin ich bei Twitter, so daß die Anzahl der Beiträge in der Folge hier signifikant abnahm, genauso wie die Nutzerzahlen (-95% gegenüber den Spitzenzeiten!). Trotzdem kann ich mich von dieser kleinen Internetkladde nicht trennen. Und werde es auch nicht tun.

Das Schreiben hier macht mir nach wie vor Spaß, auch wenn ich mich dazu zwingen muß, daß die Zensur im Kopf nicht alle Texte verhindert, sonst gibt es auf dieser Spielwiese und Textwerkstatt gar keine Inhalte mehr. Denn schon heute befindet mein Kleinhirn zu oft, daß die Inhalte - selbst für diese semi-anonyme Umgebung - zu banal, umstritten oder irrelevant sind. Daher muß ich mir immer ganz fest vornehmen, hier wenigstens gelegentlich etwas unterzubringen, wofür ich im Netz sonst keinen anderen Platz habe.

Dieser Blogpost ist also eine Selbstermutigung.

Roland überdenkt momentan die Struktur seiner Webseite. Das ist Anlass genug auch für mich zu schauen, was ich hier regelmäßiger verbloggen könnte.

Das sind meiner ersten Ideen:

  • Die Montagsfragen werde ich nicht weiter beantworten. Die Fragen waren mir zuletzt zu repetitiv.
  • Trotzdem werde ich versuchen zweimal Jahr "Verbrauchertipps" zu verfassen, in dem ich natürlich trotzdem gern Bücher empfehlen werde. 
  • Monatlich möchte ich zukünftig über die Highlights auf ARTE berichten, meinem Lieblingsfernsehsender. 
  • Und da man vermehrt über das bloggen soll, über das man auch lesen möchte, werde ich irgendwann eine Rubrik "Rpunkt spielt..." ins Leben rufen, in der es um Brett- und Videospiele für den geneigten Gelegenheitszocker (wie mich) geht.
Das Ende diese Selbstermutigungs- und Selbstbeleuchtungsposts möchte ich für eine kurze Danksagung nutzen: Ich freue mich über jede Rückmeldung, die mich erreicht: Egal ob als E-Mail (gelegentlich), Twitter-DMs (häufig) oder Blogkommentar (witzigerweise mit Abstand am seltensten). Ich schätze dies wirklich sehr!

Montag, November 09, 2020

9. November 2020 - Tegel & Grönemeyer & Discovery

Nachgedacht

Jetzt ist er tatsächlich zu, der Flughafen Berlin Tegel. So richtig Spaß hat das Fliegen von dort ja schon lange nicht mehr gemacht, aber trotzdem werde ich ihn vermissen.  Vor dort flog das Töchterchen das erste Mal, vor so mancher Dienst- und Privatreise kehrten wir bei der Ess-Bahn ein und zu gerne erzählt mein Vater (der Herr Kapitän a.D.) wie er dort einst Egon Bahr beim Fahrscheinkauf assistierte. Und auch C-,D-, und E-Prominenz lief man gerne mal über den Weg:

Der neue Flughafen liegt für uns einiges ungünstiger, aber wenigsten die Anwohner werden sich sehr über die veränderte Situation freuen. Wer will heute schon noch einen Flughafen mitten in der Stadt?!

Geträumt

Im Traum mußte ich den von mir sehr geschätzten Herbert Grönemeyer nach massiven Drogenmißbrauch mit meinem Heli in ein Klinikum fliegen. Dort wartete schon dessen Bruder, seines Zeichens Arzt, und war gar nicht erfreut. Momentan gibt mein Gehirn nachts wirklich alles.


Angeschaut

Mittlerweile konnte ich die vierte Folge der dritten Staffel von Star Trek: Discovery anschauen. Diese machte, im Gegensatz zum Piloten, viel Spaß und fühlte sich ganz menschlich und trekkig an, inklusive echte Konflikte zwischen den Protagonisten. Nur Michael bleibt, wie gewohnt, sehr, sehr steif... Man kann nicht alles haben. Ich freue mich auf die nächste Folge!

"Maintain standard orbit!"

Mittwoch, April 28, 2021

Woche 16/2021 - Fremdsoftware, LOL, Wondrak

Nach einigen dunklen Tagen wagte ich mich wieder an Deck der M.S. Rpunkt. Der Boden schwankte noch ein bißchen unter den Füßen, aber ich startete dann doch für Donnerstag und Freitag einen "Arbeitsversuch", wie meine Hausärztin in die Krankenakte schrieb. Zum "Aufwärmen" gab es gleich sechs Onlinemeetings in zwei Tagen. Kraft und Ausdauer fehlen noch, aber wenigstens fiel ich nicht gleich ins nächste Burnout-Loch.

Geärgert

Grundsätzlich ist eh schon nervig, wenn elektronische Neugeräte, wie Festplatten und Notebooks mit irgendwelcher Fremdsoftware vollgerotzt sind. Noch nerviger ist es, wenn diese irgendwelche Testversionen sind, die ab einem bestimmten Punkt anfangen nach Vollversionen schreien. Absolut dreist wird es, wenn man diese nicht ohne Zusatzprogramm unter Win10 deinstallieren kann. Das gibt es? Ja. Das McAfee Security Center ist solch ein Software aus dem digitale Fegefeuer. Dreckszeug.

Gesehen
Mittlerweile habe ich die ersten fünf Folgen von "The Falcon and the Winter Soldier" gesehen. Ich bin ja kein soooo großer Fan von Comicactionserien, aber man muß schon sagen, daß diese hier ziemlich gut geschrieben und umgesetzt wurde. (Nicht ganz s gut, wie WandaVision, aber schon ganz ordentlich.) Ich wünschte, daß sich zum Beispiel die Autoren von Star Trek Discovery mal ein Stück davon abschneiden würden.

Dann gehöre ich zu den 143 Milliarden Deutschen, die sich bei "LOL" amüsiert haben. Geschmunzelt habe v.a. ich über die Angestrengtheit der Beteiligten jede Form von Lachen zu unterbinden. Interessant war auch das letzte Drittel, in dem das Format in Richtung "psyhologische Studie" abdrifftete. Aber so richtig, richtig gelacht habe ich ehrlicherweise schon seit Ewigkeiten bei TV-Comedies nicht mehr. Aber mich amüsiert, wie bei dieser. Scrooge McR. ist also noch nicht ganz verloren.

Ach, bei "News of the World" habe ich auch noch reingeschaut: Tom Hanks souverän wie immer (er spielt aber schon meist sich selbst) und Helena Zengel einfach hervorragend. Die Geschichte des Westerns trägt auch. Also mir hat es gefallen. Das war schon ganz ordentlich.

Gelesen

(Vor)Gelesen wurde hier auch wieder einiges. Besonders empfehlen möchte ich diesmal zwei Titel für Kinder im Alter von ca. 3 Jahren: Einmal das auperkalifragilistikexpialigetisches Mitmachbuch "Nicht drücken!*" von Bill Cotter und zweitens, daß supersüße "Nachts, wenn alle schlafen*" von Kazuo Iwamura in dem Eichhörnchenkinder auf nachtaktive Eulen treffen. Das Buch hat unsere ganze Familie verzaubert. 

Apropos "verzaubert". Ein ganz besonderes Buch ist meiner Meinung nach auch Janoschs "Wondrak für alle Lebenslagen*", welches es für sehr, sehr schmale sechs Euronen gibt.  Das sehr gelungene Nachwort von Tillmann Prüfer faßt das Wesen der Janoschken Charaktere, die immer auf der Suche nach dem "kleinen Glück" sind, sehr gut zusammen: Wir lassen uns von unserer eigenen Machtlosigkeit nicht unterbekommen. 

In diesem Zusammenhang: Paßt gut auf Euch auf!